baukunst-nrw

Kupferhütte und Werkstatt Carlswerk Köln

Kupferhütte Ostseite
Kupferhütte von Westen
Kupferhütte Westansicht

Kupferhütte Ostseite
Kupferhütte von Westen
Kupferhütte Westansicht
Standort
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
1874 / 2008-2015 (Umbau)
Epoche(n):
Gegenwart
Urheber*in:
Bauherr*in:
Internet:
www.carlswerk.de

Am ehemaligen Industriestandort Köln-Mülheim an der Schanzen- und Carlswerkstraße waren einst bis zu 18.000 Arbeiter in der Draht- und Kabelfertigung beschäftigt.
Das Carlswerk wurde 1874 durch den bedeutenden Drahtproduzenten Felten & Guilleaume eröffnet und produzierte unter anderem das erste transatlantische Telefonkabel (1904), die Tragseile der Mülheimer Brücke (1929) und der Rodenkirchener Brücke (1941) in Köln.
Die 20 teils denkmalgeschützten Bestandsgebäude des ehemaligen Betriebsgeländes von Felten & Guilleaume werden schrittweise umgenutzt und saniert. Auf dem Gelände entsteht ein Gewerbecampus mit einer Mischung aus Büro-, Gewerbe-, Service- und Produktionsflächen.
2009 sind die Umbauarbeiten an den beiden historischen und unter Denkmalschutz stehenden Backsteinbauten "Kupferhütte" und "Werkstatt" aus den Jahren 1893 und 1897 im Carlswerk in Köln-Mühlheim fertig gestellt worden. Die von Kister Scheithauer Gross Architekten umgebauten Gebäude bieten 8100 qm Nutzfläche mit Büroflächen als Loft-Einheiten mit 380 bis 1220qm.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 19.04.2011

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