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Feuerwehrgerätehaus Evinghoven

Feuerwehrzufahrt zur Fahrzeughalle
Feuerwehrgerätehaus
Rückansicht Feuerwehrgerätehaus Evinghoven
Feuerwehrgerätehaus Evinghoven
Fassadenecke mit transluzenter Fassadenhaut
Innenansicht Feuerwehrgerätehaus Evinghoven

Feuerwehrzufahrt zur Fahrzeughalle
Feuerwehrgerätehaus
Rückansicht Feuerwehrgerätehaus Evinghoven
Feuerwehrgerätehaus Evinghoven
Fassadenecke mit transluzenter Fassadenhaut
Innenansicht Feuerwehrgerätehaus Evinghoven
Standort
Widdeshovener Straße 93-95
41569 Rommerskirchen
  • Auszeichnung Ausgezeichnet
Baujahr:
2009
Epoche(n):
Gegenwart
Urheber*in:
Bauherr*in:

Das Feuerwehrgerätehaus Evinghoven ist Teil des “Sozialkulturellen Zentrums Evinghoven“, in dem viele gemeinschaftliche Einrichtungen vereint sind. Der Eingang zu diesem Ortsteilzentrum wird durch ein denkmalgeschütztes, vertikal gegliedertes Klinkerbauwerk an der Widdeshovener Straße markiert. Von diesem Punkt aus entwickelt sich jedoch eine unvollständige stadträumliche Situation. Mit der gezielten Setzung von zwei Baukörpern ergänzt das Feuerwehrgerätehaus den Stadtraum und schließt die städtebauliche Lücke.
Das linear konzipierte Sozialgebäude erfüllt hier zwei wichtige Funktionen. Es gibt dem Platz auf der Ostseite seine notwendige räumliche Fassung und trennt die Alarmausfahrt der Fahrzeughalle, die auf der Westseite von der Widdeshovener Straße weit zurückgesetzt ist, von anderen öffentlichen Nutzungen.
Als Ergänzung der vorhandenen Materialitäten des Platzes, wurde für das Sozialgebäude eine verputzte Fassade gewählt. Die rot eingefärbten, transluzenten Fassaden der Fahrzeughalle deuten auf die besondere Nutzung durch die Feuerwehr hin. Durch ihre Eingeschossigkeit bilden die neuen Baukörper einen bewussten Kontrapunkt zum denkmalgeschützten, mehrgeschossigen Klinkerbauwerk, das als bauliche Dominante noch deutlicher herausgestellt wird.
Zur energietechnischen Optimierung wurde die Fahrzeughalle als untergeordnetes Bauteil vom Sozialgebäude entkoppelt. Da das Sozialgebäude nur temporär genutzt wird, konnte die Beheizung auf eine Stütztemperatur von 15 Grad reduziert werden.
Durch ein zentrales haustechnisches Steuerungssystem ist erst durch die Nutzung der Fahrzeughalle auch eine Anhebung der Temperatur möglich. Somit konnten die Betriebskosten erheblich reduziert werden.

Auszeichnungen:

  • Auszeichnung guter Bauten 2010 (BDA Düsseldorf), Anerkennung

Autor*in: thelenarchitekten / Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 03.07.2019

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Kategorien

Architektur Öffentliche Gebäude Kommunalgebäude (Feuerwehr, Polizei)