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Corvarastraße Dortmund

Schrägluftbild von Süden, Corvarastraße

Schrägluftbild von Süden, Corvarastraße

Die Verbindung von individuellem Einfamilienhausbau, zeitgenössischer Architektur und gutem Städtebau ist in der Corvarastraße so gut gelungen, dass sich heute immer öfter Besucher in der Straße umsehen. Dabei ist sie mehr als eine gebaute Ausstellung.

Der städtebauliche Grundgedanke zur Überplanung des ehemaligen Gärtnereigrundstücks sah eine in leichtem Bogen von Nord nach Süd verlaufende Erschließungsstraße vor, an deren Westseite eine homogene Doppelhauszeile in kubischer Formensprache das Gegenüber für acht individuell gestaltete, freistehende Einfamilienhäuser bildet. Im verbindlichen Bebauungsplan wurden einheitliche Abstände aller Gebäude voneinander und zur Straße sowie die Farb- und Materialwahl festgelegt. Die Vermarktung der Doppelhaushälften lief allerdings nicht in der gewünschten Form. Sie wurden durch freistehende Einfamilienhäuser ersetzt, die intendierten Qualitäten der neuen Nachbarschaft blieben jedoch erhalten. Mehr noch – die Wohnqualität scheint insbesondere von Fachleuten geschätzt zu werden. In der kleinen Corvarastraße haben sich sechs Architekten angesiedelt.

Der öffentliche Straßenraum wird durch den Umgang mit Regenwasser gestaltet, über eine Mittelrinne wird es in ein naturnah gestaltetes Regenrückhaltebecken eingeleitet. Das Regenwasser der südöstlich gelegenen Häuser wird wie zu Zeiten der Gärtnereinutzung in den vorhandenen Teich eingeleitet.

Autor*in: Route der Wohnkultur
Text zuletzt geändert am 23.05.2023

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Architektur Wohnbauten Ein-/Zweifamilienhäuser
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