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Villa Concordia

Nordansicht

Nordansicht
Standort
Grillostraße 34
46045 Oberhausen
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
1897
Epoche(n):
Historismus
Urheber*in:
Bauherr*in:

Die Villa Concordia wurde 1897 für den Bergwerkdirektor der Zeche Concordia Wilhelm Liebrich erbaut und wurde bis 1952 noch bewohnt. Ihr letzter Eigentümer war Direktor Erich Meuthen. Entworfen wurde die Villa im Stil der nordischen Spätrenaissance von der Bauabteilung des Bergwerks.
Das zweigeschossige Gebäude besteht aus gelbem Backstein und ist von dem damals noch privaten Garten umgeben, heute öffentlichen Königshütter Park. Die Villa hat einen repräsentativen säulengeschmückten Haupteingang an der Nordseite, die Ecke Freiherr-von-Stein-Straße/Grillostraße ist als ein Standerker ausgebaut. Auf der Westseite des Gebäudes sind noch zwei Vorbauten mit Terrassen zum Park vorhanden, die 1903 an die Villa angefügt wurden. Die Gesimse und die Hausecken wurden mit dem weißen Haustein ausgebaut, was die Gliederung des Gebäudes zusätzlich unterstreicht. Die Fensterrahmen sind ebenfalls in weiß gehalten und mit der Steinfassung geschmückt.
1952 wurde das Gebäude von der Stadt gekauft und daraufhin in der Zeit zwischen 1953 bis 1975 die Stadtbücherei in der Villa untergebracht. In den 1980er Jahren wurde das Haus modernisiert und erhielt einen stählernen Dachaufbau in Form eines Tonnengewölbes. Seitdem ist die Villa Sitz und Archiv der Internationalen Kurzfilmtage, die 1954 als „Westdeutsche Kulturfilmtage“ gegründet wurden.
Auf Anfrage ist es möglich die Villa zu besichtigen. Im Innenraum sind noch der alte Deckenstuck und Fragmente der Wand- und Bodengestaltung erhalten geblieben.

Autor*in: Tatjana Trippel /Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 19.04.2010

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