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Ev. Lutherkirche Datteln

Ev. Lutherkirche Datteln, Langhaus und Chor
Ev. Lutherkirche Datteln, Eingangsfassade mit Turm
Ev. Lutherkirche Datteln, Luftbild
Relief Martin Luther

Ev. Lutherkirche Datteln, Langhaus und Chor
Ev. Lutherkirche Datteln, Eingangsfassade mit Turm
Ev. Lutherkirche Datteln, Luftbild
Relief Martin Luther
Standort
Martin-Luther-Str. 12
45711 Datteln
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1927-1928
Epoche(n):
Moderne
Urheber*in:
Bauherr*in:

Die denkmalgeschützte evangelische Lutherkirche in Datteln wurde 1927-28 nach Plänen des Architekten Hugo Pfarre aus Datteln und der Architekten Strunck und Wentzler aus Dortmund errichtet. Die strenge Formgebung und die Verwendung von bossiertem Ruhrsandstein für die Außenmauern verleihen der Kirche ein burgartiges Aussehen und übersetzen das Leitmotiv „Eine feste Burg ist unser Gott" in eine architektonische Gestalt.

Das Langhaus der expressionistischen Saalkirche besitzt ein flach geneigtes Walmdach und an der Südfassade einen eingezogenen, eckigen Chor. Der flach gedeckte, 34 Meter hohe Glockenturm ist außermittig in der Nordwestecke des Langhauses eingestellt. Neben dem Turm in der Eingangsfassade führen zwei große quadratische Maueröffnungen zur Vorhalle mit den Eingangsportalen, über deren Mitte sich ein großes Relief Martin Luthers von der Wand abhebt.

Sämtliche architektonischen Elemente des Baus sind bis auf das Walmdach von Orthogonalität geprägt. Auch die Fensterrose über der linken Maueröffnung ist quadratisch ausgeführt. Das Fenster ist als Element noch zu erkennen, wurde jedoch 1954 zugemauert. An der Seite des Langhauses befinden sich aus der Wand hervorspringende, quaderförmige Strebepfeiler mit flachem Abschluss. Unter dem dreifach gestaffelten Traufgesims akzentuieren vorkragenden Steine die Fassaden des Langhauses. Dessen rechteckige Fenster werden durch ein Maßwerk in kleine Quadrate unterteilt. Die Turmfassaden werden durch schmale, hochkant stehende Rechteckfenster strukturiert.

Der Kircheninnenraum ist von einer nach drei Seiten hin freitragenden Empore geprägt, wobei die Empore an der Eingangsseite die Orgel und Plätze für den Kirchenchor aufnimmt. Der erhöhte Altarraum wird durch die großen Chorfenster im spitzwinklig geschlossenen Chor in Szene gesetzt.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 26.02.2024

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten
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