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LVR-Landesmuseum Bonn

LVR-Landesmuseum in Bonn
Luftbild LVR-Landesmuseum Bonn
Detail der Fassade
Gang zwischen Glasvorbau und innerer Holzfassade
Blick in die Sammlung mit Objekten aus vorrömischer Zeit
Innenansicht mit römischer Kunst

LVR-Landesmuseum in Bonn
Luftbild LVR-Landesmuseum Bonn
Detail der Fassade
Gang zwischen Glasvorbau und innerer Holzfassade
Blick in die Sammlung mit Objekten aus vorrömischer Zeit
Innenansicht mit römischer Kunst
Standort
Colmantstraße 14 - 16
53115 Bonn
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

Als ein Museum mit völlig neuem Konzept präsentiert sich das Rheinische Landesmuseum Bonn des Landschaftsverbandes Rheinland seit Herbst 2003.
Das Museum wurde 1820 als „Museum Rheinisch-Westfälischer Alterthümer in Bonn" eröffnet.
1991 wurden drei namhafte Architekten mit Machbarkeitsstudien für einen Museumsumbau beauftragt.
Das überzeugendste Konzept stammte von der Architektengruppe Stuttgart um den Architekten Knut Lohrer: Die äußere Fassade des Neubaus wurde als umschließende Glashülle mit einem Glasvorbau gestaltet.
Dadurch wird die Transparenz als wesentliches Element des architektonischen Gesamtkonzeptes erreicht.
Die Glashülle vermittelt aber auch den Eindruck eines „Hauses in der Vitrine" und weist somit direkt auf den Inhalt „Museum" hin.
Die innere Holzfassade mit den eingestellten Schotten, die „Fundkisten mit Grabungsinhalten" symbolisieren, weist auf die überregionale Bedeutung der reichen archäologischen Bestände des Rheinischen Landesmuseums Bonn hin.
Als wesentliche Materialien wurden Glas, Stahl, Holz und Beton verwendet. Diese wurden in ihrer „Natürlichkeit“ belassen, also unbehandelt, soweit es sich nicht um notwendige Schutzmaßnahmen gegen Korrosion oder dergleichen handelt.
Durch diese reduzierte Materialanwendung konnte eine Immaterialität erzielt werden, die für den Besucher nur den Raum erlebbar macht, ansonsten den Focus auf die Inhalte, die Exponate und die Inszenierungen lenkt.
Durch die Museumskonzeption „Themenmuseum“ und der daraus folgenden Durchmischung aller möglichen unterschiedlichen Exponate mussten alle Ausstellungsbereiche voll klimatisiert werden.
Dies erfolgte durch eine Bauteiltemperierung, die ähnlich einer Fußbodenheizung funktioniert und die Speicherkapazität der Bauteile nutzt und im Regelfall auch im Winter, die Wände und Böden herunterkühlt.

Autor*in: Landschaftsverband Rheinland
Text zuletzt geändert am 16.09.2008

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Kategorien

Architektur Öffentliche Gebäude Kulturbauten (Kino, Theater, Museen)