baukunst-nrw

Katholische Kirche St. Theodor

Katholische Kirche St. Theodor
Eine Treppenrampe führt auf das begehbare Dach
Nebenraum im Gebäuderiegel
vorgesetzte Rundwand im Eingangsbereich innen
Unteransicht Treppenaufgang
Detailansicht Glasband
Das Glasband in der Dachzone erzeugt ein Lichtspiel
Innenraumansicht
Innenraumansicht
schneckenförmiger Rundbau und Gebäuderiegel
Gebäuderiegel Rückansicht

Katholische Kirche St. Theodor
Eine Treppenrampe führt auf das begehbare Dach
Nebenraum im Gebäuderiegel
vorgesetzte Rundwand im Eingangsbereich innen
Unteransicht Treppenaufgang
Detailansicht Glasband
Das Glasband in der Dachzone erzeugt ein Lichtspiel
Innenraumansicht
Innenraumansicht
schneckenförmiger Rundbau und Gebäuderiegel
Gebäuderiegel Rückansicht
Standort
Burgstraße 42
51103 Köln
Baujahr:
2002
Epoche(n):
Gegenwart
Urheber*in:
Bauherr*in:

Im März 2002 wurde die neue Kirche geweiht, ein sandfarbener zylindrischer Baukörper aus Leichtbeton. Aus ihm ragt dunkel der quadratische Turm der Vorgängerkirche heraus; er ist gleichzeitig ein- und nebengeordnet.

Das Rückgrat der Anlage bildet ein eingeschossiger langgestreckte Riegel, an dem sich Bibliotheks-, Beratungs- und Veranstaltungsräume und im Kircheninneren die Kunstwand aufreihen - Religiöses und Weltliches greift hier ineinander.

Der Zugang zu St. Theodor bietet eine zurückhaltende Einstimmung, indem das Bodenniveau zur Kirche hin sanft ansteigt. Ein hohes Tor aus rohem Eichenholz, das von einem Glasband eingefasst wird, markiert den Haupteingang der Kirche. Ein der Natur entlehnter Farbton und die organische Form lassen an ein Schneckenhaus denken, bieten Raum für Einkehr und Rückzug.

Neben dem Portal liegt eine Treppenrampe die sich auf das Dach der Kirche hinauf windet, vorbei an zwölf Stelen, die die Kreuzwegstationen der alten Kirche St. Theodor präsentieren. Ein Glasband zwischen Dachzone und äußerer Schale, das mit einer Reihe Scheinwerfer versehen ist, bringt Licht in das Kircheninnere.

Zum östlichen Pfarrhof zeigt sich der Rundbau der Kirche fensterlos; lediglich einige Lichtschlitze sind ausgespart.
Hauptaugenmerk des hellen und schlichten Kirchenraums ist der Turm, der als Sakramentskapelle dient. In ihm fallen das Dunkelste, das Älteste und das Heiligste der Kirche zusammen.

Autor*in: Petra Metzger (koelnarchitektur) / Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 05.04.2023

Objektkommentare

friedrich am 03.11.2009 09:33 Uhr

Welchen Zweck erfuellen eigentlich die geloecherten Tuerme seitlich des Treppenaufgangs zum Dach? Mich erinnern sie in ihrer Reihung an die frueheren Tuerme auf dem Nuernberger Reichsparteitagsgelaende (Beurteilung nach dem beigefuegten Photo)

Kategorien

Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten
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