Wohnzimmer Villa Pescher

Nachtansicht

Blick aus dem Elternschlafzimmer in den Garten

Südwestansicht

Ansicht von der Gartenseite

Wohnraum

Villa Pescher

Am Freudenberg 75, 42119 Wuppertal

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt

1965

1950er-70er Jahre

Richard Neutra

Günter Pescher

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Objekte gesamt: 2010

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Villa Pescher

Die Villa Pescher inklusive ihrer Gartenanlage steht seit 2001 unter Denkmalschutz. Der langgestreckte Baukörper nimmt den nördlichen Bereich des quadratischen Grundstücks ein. Das klar strukturierte Gebäude besteht aus zwei flachen Kuben. Ein besonderes Spiel mit dem Licht entsteht durch das weit vorstehende Flachdach. Vor allem an der Süd- und Westseite überragt das Dach den Außenraum und bietet genügend Schatten. Der ebenfalls hochwertig gestaltete Garten fügt sich mit einem großen Wasserbassin unmittelbar an der Süd- und Westseite der Villa an. Durch eine geschosshohe Fensterfront öffnet sich das Gebäude zum Garten hin großzügig. Im Gegensatz dazu ist die Nordfassade weitgehend geschlossen gehalten. Hier befindet sich etwa mittig der um einige Stufen erhöhte Haupteingang.
Die Villa Pescher in Wuppertal gehört zu den besterhaltenen Gebäuden des amerikanischen Stararchitekten Richard J. Neutra. Sie dokumentiert die Nachkriegsarchitektur und ist ein herausragendes Beispiel für den Bautyp Bungalow der 1960er Jahre. Das Haus Pescher folgt den traditionellen Prinzipien des Bungalowbaus, speziell in der Fassadengliederung und der geschlossenen Raumgestaltung.
Typisch für Neutra ist auch der Bezug zwischen Natur und Wohnraum. Der Garten und Freiraum wurde immer in die Raumabfolge und das Architekturerleben einbezogen. Dies unterstrich Neutra vor allem durch die aus dem Baukörper ragenden Stützen, die sogenannten Spider Legs. Diese erzeugen den Eindruck, dass die Villa nahtlos in die Natur übergeht. Der bemerkenswert gute Erhaltungszustand hat dadurch überregionale kulturhistorische Bedeutung.

Siehe auch Villa Kemper

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
Architektur » Wohnbauten » Ein-/Zweifamilienhäuser

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