Gesamtansicht

Blick auf die leicht gekippten Glasvolumen

Block mit schwarzer Marmorfassade

Fassade der Doppelzylinder

Außenbereich

Wege führen über die Wasserbecken

Ansicht des Innenhofes

Fassadengestaltung mit poliertem schwarzen Marmor

Victoria-Ensemble

Sachsenring 81-85, 50677 Köln

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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ausgezeichnetes Objekt

1996

Gegenwart

Architekt Thomas van den Valentyn | Van den Valentyn - Architektur

Victoria Lebensversicherung AG

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Objekte gesamt: 2010

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Objektanzahl: 2120

Victoria-Ensemble

Drei Baukörper bilden das Ensemble: ein transparenter Doppelzylinder als Blickfang bildet das Entree und präsentiert sich gemeinsam mit den anderen Baukörpern auf einem flachen Tablett aus hellem Granit mit flächenbündigem Wasserbecken. Dahinter erhebt sich das große, quadratische Glasvolumen, das bis zur Lothringer Straße reicht. Der rechtwinklig zum Ring stehende Riegel aus schwarzem Granit markiert den Abschluss zur Nachbarbebauung.
Der Doppelzylinder und gerade das vermeintlich rechtwinklige Glasvolumen sind strenggenommen keine solchen, da sie sich beide im Umfang verjüngen: der eine nach unten, der andere nach oben - nur der aufrechte, massive schwarze Block spielt dieses Spiel nicht mit.
Der selbstbewusste schwarze Riegel stellt sich klar dem Langbau von Egon Eiermann entgegen, um zusammen mit dem zweiten Großvolumen aus Glas den Raum für den Zwillingszylinder zu bilden und auf der gegenüberliegenden Seite der heterogenen Struktur des Institut Francais (Wilhelm Riphan) Luft zu lassen.
Der gläsern umhüllte Kubus gibt in seiner Mitte einen hellen und geräumigen Patio frei, der Tageslicht hinab bis ins Untergeschoss mit Schulungsräumen sowie einer farbig gestalteten Edelgarage sendet.
In diesem Bauteil befinden sich die Bürozonen und ein großer Lichthof im Inneren. Da die tragenden Wände gelöst von der Außenwand im Inneren des Gebäudes stehen, ermöglicht dies, die Stahl-Glas-Fassade leicht nach außen zu neigen und als Konvektionsraum zu nutzen, um Heiz- bzw. Kühlenergie zu sparen.
Die schwarz ummantelte Bürohausscheibe bildet den einzigen Bau mit einer klassischen Lochfassade. Dies allerdings mit flächenbündig eingesetzten, quadratischen Fenstern mit aufwendigen Edelstahlrahmen.
Unterstützt wird die Dramaturgie der fallenden, kippenden, stürzenden und aufeinander zulaufenden Gebäudelinien und -kanten durch die absolute Reinheit der Bauwerke: keine störenden Traufen, Sockel oder Regenrinnen trüben das Bild der eleganten Gebäude. Die Materialien sind reduziert und kraftvoll eingesetzt - mit Zitaten zum jeweiligen Nachbarn.

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Auszeichnungen:
Kölner Architekturpreis 2000 (kap - KKV, BDA Köln, DWB, AFR), Auszeichnung

Autor: Gregor Steiniger (koelnarchitektur) / Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
Architektur » Gewerbebauten » Verwaltungs-/Bürogebäude

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