Umbau Kratzenfabrik Aachen

Lothringerstraße 61, 52070 Aachen

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1853 / 1950 / 1995

Gegenwart

fischerarchitekten Partnerschaft mbB (vormals fischerarchitekten GmbH & Co KG)
(Umbau)

Eduard Schwartz

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Objekte gesamt: 2010

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Umbau Kratzenfabrik Aachen

Bei dem Objekt handelt es sich um ein Baudenkmal. Eine Hälfte des Komplexes geht zurück auf das Jahr 1853, als hier Eduard Schwartz seine Kratzenfabrik gründete, die andere Hälfte ist ein Wiederaufbau aus den 1950er Jahren.
Kratzen aus Drahthaken bzw. Stahlstiften dienten zum Vorspinnen von Webflächen und zur Oberflächenbearbeitung von Tuchen und Stoffen. Im letzten Jahrhundert war diese Industrie neben Nadelmanufaktur und Tuchproduktion für Aachen von großer Bedeutung. Bis 1993 wurden in der Fabrik Kratzen gefertigt. Es war die letzte Produktionsstätte in Aachen und eine der letzten in Deutschland, auch deshalb wurde sie 1995 in die Denkmalliste der Stadt Aachen aufgenommen.
Der linke Teil aus dem Jahr 1856 ist dreigeschossig und durch übereinanderliegende Fabriksäle charakterisiert, während der rechte nach einem Kriegsschaden wiederaufgebaute Teil ein verschachteltes Raumgefüge darstellt.
1995 erfolgte eine Altlastensanierung, danach begann man mit der Restaurierung und Umgestaltung.
Die Umgestaltung des Fabrikgebäudes erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalpflege und dem zuständigen Landeskonservator. Auch ökologische Aspekte wurden bei der Sanierung berücksichtigt. So sind alle Dachflächen Gründächer, das Regenwasser wird genutzt, die Freiflächen sind unversiegelt und die Energietechnik ist auf dem neusten Stand.
Nach gut einjährigen Umbau- und Sanierungsarbeiten wurde 1997 Ende Oktober das Dienstleistungszentrum "Kratzenfabrik" Lothringerstraße 61 eingeweiht.
Im linken Fabrikteil entstanden drei in sich abgeschlossene Nutzungseinheiten, während im rechten analog zum Raumgefüge eine offenere Nutzungsstruktur um einen gemeinsamen Zentralraum realisiert wurde.
Heute wird das Gebäude durch fünf Firmen aus dem innovativen und kreativen Dienstleistungssektor genutzt.

Autor: fischerarchitekten / Redaktion baukunst-nrw

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