Stadthalle Bielefeld mit Erweiterungsbau

Stadthalle Bielefeld

Erweiterungsbau Stadthalle Bielefeld

Erweiterungsbau Stadthalle Bielefeld

Stadthalle Bielefeld

www.stadthalle-bielefeld.de/

Willy-Brandt-Platz 1, 33602 Bielefeld

1990 /2009-10 (Erweiterung)

Gegenwart

gmp | von Gerkan, Marg und Partner

Stadt Bielefeld

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Stadthalle Bielefeld

Der Baukörper der Stadthalle scheint wie ein großer Dampfer im neuen Bahnhofspark mitten in Bielefeld zu schwimmen. Axialsymmetrisch weist das Gebäude mit seinem halbkreisförmigen Bug zur Innenstadt.
Die umhüllende Fassade des Gebäudes sollte zwei Schichten erhalten. Zwischen den Schichten werden die Erschließungstreppen von der Garderobenhalle im Erdgeschoss zur Saalebene des ersten Obergeschosses und zur Empore offen geführt. Die Fluchttreppenhäuser sind in diese Zwischenzone eingefügt
Das Haus ist einfach konzipiert. In der Mitte liegen axialsymmetrisch ausgebildet die beiden Säle umgeben von der Foyerzone. Durch die Lage der Säle ist sowohl für die Besuchererschließung als auch für die Bühnenandienung gleichermaßen ein einfaches Organisationskonzept gegeben. Das Parkhaus ist an der Rückseite des Hauses angedockt. Das Prinzip der Einfachheit betrifft ebenso die Wahl der Materialien und das Farbkonzept. Weiß und Lichtgrau sorgen dafür, dass das Haus eine helle und freundliche Ausstrahlung erhält.
Die aus der Kreisgeometrie entwickelte Garderobenhalle ist mit mobilen Garderobenständern ausgestattet. Der große 2.300 Personen fassende und der kleine 700 Plätze bietende Saal sind Kopf an Kopf in der mittleren Symmetrieachse des Gebäudes so angelegt, dass beim Öffnen der beiden Bühnenrückwände eine Durchnutzung über die gesamte Länge möglich ist.
Zum Außenraum schaffen große Glasflächen und Oberlichter den Klimaschutz. Zu den Foyerzonen und Wandelhaben sind die Treppen offen. Damit wird eine gute optische Orientierung zu den Sälen wie zur Stadt geboten. Die Decke des großen Saales hat eine offene Gitterstruktur und ist für Techniker und Bühnenarbeiter begehbar.

Der Halbtonnenförmige Erweiterungsbau von 2010 stammt ebenfalls vom Büro von Gerkan, Marg und Partner und beinhaltet eine ca. 3000 m² große trägerfreie Veranstaltungsfläche.

Autor: von Gerkan, Marg und Partner / Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 22.01.2021

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Architektur » Öffentliche Gebäude » Kulturbauten (Kino, Theater, Museen)

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