Blick über Hallenberg mit dem Kirchturm von St. Heribert

Luftbild St. Heribert

Ansicht der Kirche von Norden

Südseite der Kirche

Ansicht der Kirche von Osten

neugotisches Nordportal

Blick durch das Mittelschiff zum Altar

spätbarocke Kanzel

Blick hoch zum ausgemalten Gewölbe

Wandapsis im Seitenschiff

Orgel mit Spätrenaissance-Orgelprospekt

Grundriss St. Heribert Hallenberg

St. Heribert Hallenberg

Bangenstraße 2, 59969 Hallenberg

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt

2. Hälfte 13. Jh / 1708 (Turm)

Gotik

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Objekte gesamt: 2010

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St. Heribert Hallenberg

Die Kirche St. Heribert befindet sich in der Stadt Hallenberg, die im südlichsten Teil des Hochsauerlandkreises am Rothaargebirge liegt. Eine erste Erwähnung unter dem Namen St Niklaus und Katharina lässt sich auf das Jahr 1287 zurückführen. Die Umbenennung in St. Heribert erfolgte vor 1423. Mehrmals wurde St Heribert durch Stadtbrände beschädigt, jedoch hat sich die mittelalterliche Substanz größtenteils erhalten.

Die Kirche wurde in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts als dreischiffige Hallenkirche errichtet. 1708 wurde der heutige rechteckige Westturm als Ersatz für einen älteren Turm auf dessen Fundamenten erbaut. Die dreifach gestufte und verschieferte Turmhaube stammt von Conrad Hesse und fand unter anderem in Schmallenberg-Wormbach am Westturm der Kirche St. Peter und Paul Nachahmung. Im Osten schließt sich an das Mittelschiff ein Rechteckchor an, während die Seitenschiffe in Wandapsiden auslaufen. An den Rechteckchor fügt sich eine halbrunde Sakristei an, die aus dem Jahr 1860 stammt. Die Fenster weisen Spitzbogenblenden auf und wurden am Langhaus im Jahr 1857 vergrößert.

Im Innenraum werden die Schiffe durch massige Rundpfeiler unterteilt, welche ein Kreuzgratgewölbe mit spitzbogigen Gurt- und Scheidebögen tragen. Bemerkenswert ist die umfangreich erhaltene Ausmalung aus der Renaissance, die den Raum maßgeblich prägt und im Jahr 1558 entstanden ist. Sie wurde 1962 freigelegt und anschließend restauriert. Die in Secco-Technik ausgeführte Ausmalung zeigt architektonische Elemente, wie gemalte Rippen, Renaissance-Ornamentbänder in den Gurtbögen, Pflanzendekor in den Gewölbekappen sowie Heiligenbildnisse. Im Altarraum befand sich die Darstellung eines Jüngsten Gerichts, von der sich jedoch nur Fragmente erhalten haben.

Zur spätbarocken Ausstattung der Kirche gehören das prachtvoll gestaltete Säulenretabel sowie die Kanzel mit Rocailledekor, auf deren Sockel sitzende Evangelistenfiguren ruhen. Beide Ausstattungsstücke wurden in den Jahren 1785 bis 1788 von Johann Adam Destadt geschaffen. Darüber hinaus stammen die Tafelbilder auf der Brüstung der Orgelempore ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert. Ein bedeutender Orgelprospekt aus der Zeit der Spätrenaissance um 1630 von Arnold Bader gelangte 1960 in den Besitz der Kirche. Des Weiteren gehören mehrere Holzskulpturen aus dem Zeitraum vom 15. bis ins 18. Jahrhundert zur Kirchenausstattung.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
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