Rheinisches Industriemuseum in Oberhausen

Museumsgebäude

Straßenansicht

Gebäude der ehemaligen Zinkfabrik Altenberg

Außenansicht von Westen

Blick zur Elektrozentrale

Turm auf dem Gelände der ehemaligen Zinkfabrik Altenberg

Rheinisches Industriemuseum

www.rim.lvr.de/

Hansastraße 20, 46049 Oberhausen

1855/1997

- keine Angabe -

Wolfgang Felder | BauCooP Köln

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Rheinisches Industriemuseum

Die Zinkfabrik Altenberg ist eine der wenigen vollständig erhaltenen Fabrikanlagen der Gründerzeit im Ruhrgebiet. Nach ihrer Schließung im Jahre 1981 übernahm der Landschaftsverband Rheinland 1984 die Bauten der Fabrik und richtete dort den Hauptsitz des Rheinischen Industriemuseums ein. Seit 1997 wird im hochmodernen "Museum der Schwerindustrie" auf 3500 m² Ausstellungsfläche die 150 jährige Geschichte der Eisen-und Stahlindustrie an Rhein und Ruhr gezeigt. Tonnenschwere Kolosse wie beispielsweise Kokillen, Walzen, ein 10 Meter hoher und 53 Tonnen schwerer Dampfhammer oder eine Dampflokomotive begleiten den Besucher auf einer beeindruckenden Zeitreise durch die Entwicklung der Schwerindustrie.
Im Eingangsbereich ist dargestellt, wie Zink gewonnen und verarbeitet wurde und welche Gesundheitsbelastungen und Umweltschäden die Zinkproduktion mit sich brachte. Dort, wo früher Zink zu Blechen verarbeitet wurde, können die Museumsbesucher nun eine Zeitreise durch die Entwicklung der Schwerindustrie von der Blüte bis zur Krise unternehmen. Arbeitsmaschinen aus der Eisen- und Stahlerzeugung, tonnenschwere Stahlkolosse wie Kokillen, Walzen sowie ein knapp zehn Meter hoher und 53 Tonnen schwerer Dampfhammer veranschaulichen die Arbeitsprozesse. Eines der größten Exponate ist die Güterzug-Dampflokomotive 50 2429, die von der Lokfabrik Krupp im Jahre 1942 erbaut wurde. Vor dem Eingang überspannt ein Doppelbogen mit Fahrbahn der Wuppertaler Schwebebahn die Hansastraße.
Nebenan in der ehemaligen Elektrozentrale erzählt die Dauerausstellung "Stadt.Werk" die Entwicklung des Versorgungssektors am Beispiel der Stadt Oberhausen.

Autor: Route Industriekultur/ Redaktion baukunst-nrw

Objektkommentare

2 Kommentare / Kommentar verfassen

Klaus M. Schmidt-Waldbaue schrieb am 07.06.2013 um 21:25
Ergänzung: Bauherr Umbau ab 1988: Stadt Oberhausen.

Klaus M. Schmidt-Waldbaue schrieb am 07.06.2013 um 21:31
Ach ja: folgerichtig übernahm 1984 die Stadt Oberhausen die ehemalige Zinkfabrik und entwickelte dort ein soziokulturelles Zentrum und übergab nach umfangreichen Sanierungsarbeiten dauerhaft die Direktorenvilla sowie die Haupthallen dem jetzigen LVR-Industriemuseum Oberhausen.

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