Blick in den Innenraum mit zentralem Altar

Auch der Aussenbereich wurde neu gestaltet.

Gesamtansicht

Das Grab der Anna K. Emmerick im Zentrum der Lichtkammer

Das Emmerick-Museum unterhalb des Grabes

Blick auf den Altar

Der Altar aus Eiche und Travertin

Gesamtansicht des Innenraums

Das neue Kreuz vor der 24 Meter hohen Lichtkammer

Heilig-Kreuz-Kirche Dülmen

Lüdinghauser Str. 10, 48249 Dülmen

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1939 / 2005 (Umbau)

Gegenwart

Feja + Kemper Architekten
(Umbau)
Dominikus Böhm

Katholische Kirchengemeinde Heilig-Kreuz Dülmen

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Objekte gesamt: 2010

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Heilig-Kreuz-Kirche Dülmen

Die Pfarrkirche Heilig-Kreuz in Dülmen von Dominikus Böhm, fertiggestellt 1939, gehört zu den bedeutendsten Kirchbauten der Moderne in der Region.
Ihre Entstehung und ihr Konzept ist eng verbunden mit der Geschichte der seliggesprochenen Anna Katharina Emmerick (1774 – 1824), die hier begraben liegt.
Der monumentale rechteckige Saalbau vereinigt als Einraum Hauptschiff und Chorraum und steigert sich über den außergewöhnlich hohen Stufenberg des historischen Altarraumes hin zum anschließenden, überhöhten Lichtraum des Grabraumes.
Das liturgische Konzept der Zentrierung auf den Altar fand durch die räumliche Inszenierung und durch die Lichtführung ihr baukünstlerisches Äquivalent im Sinne eines gebauten Bildes.
Die Aufgabe der Umgestaltung rührt aus dem gewandelten liturgischen Verständnis, welches den Altar eher als Mittelpunkt der versammelten Gemeinde versteht.
Es galt, dem alten ein starkes neues Bild hinzuzufügen, ohne die Baugeschichte und die Liturgiegeschichte zu leugnen.
Die neue Altarinsel in geräucherter Eiche sowie der Altar, der aus 16 massiven Eichenstelen und einer Travertinmensa besteht, setzen dem Bestand ein neues Material und ein neues Bild der Gemeinschaft gegenüber.
Altarpodest und Altar beziehen ihre räumliche Wirksamkeit aus der geometrischen Präzision und der Einfachheit und Klarheit von Material und Proportion.

Auszeichnungen:
Auszeichnung guter Bauten 2006/2007 (BDA Münster - Münsterland), Anerkennung

Autor: Feja & Kemper Architekten

Objektkommentare

1 Kommentar / Kommentar verfassen

Dr. Lutz Heidemann, Gelse schrieb am 29.01.2009 um 16:09
Ich finde die Details und das Gesamtkonzept hier auf den Bildern sehr gut und überzeugend und auch interessant in Hinblick auf die geistesgeschichtliche Rolle der Katharina Emmerick. Ich werde deshalb bald mir das Gebäude in der 'Realität' ansehen.

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