Gesamtansicht mit Turm

Innenraum vor der Umnutzung

Kirchenumnutzung St. Ursula in Hürth zu einer Galerie

Hans-Böckler-Straße 170, 50354 Hürth

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1956, 2006 (Umbau)

1950er-70er Jahre

Gottfried Böhm

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Objektanzahl: 2172

Kirchenumnutzung St. Ursula in Hürth zu einer Galerie

Die Kirche St. Ursula, auch „Böhmkapelle“ genannt, steht seit 1993 unter Denkmalschutz und wurde im Jahr 2006 profaniert. Genau sechzig Jahren diente die Kirche Sankt Ursula als Gotteshaus, ehe sie nach Diskussionen über Abriss und Umbau schließlich durch den Kölner Galerist Rafael Jablonka erstanden wurde.
Trotz des für die angestrebte Nutzung schwierigen städtebaulichen Umfelds am Rande eines Industriegebiets zwischen Hürth und Köln eröffnete Jablonka in der Kirche eine Galerie.
Die Kirche, 1956 vom namhaften Kirchenbaumeister Gottfried Böhm errichtet, fasziniert vor allem durch die einzigartigen Lichtverhältnisse im Innern. Der kreisrunde weiße Zentralbau, dessen Kuppeldach von vorgestellten, schlanken Pfeilern gestützt wird, wird durch mehr als hundert Quadratmeter große Fensterflächen belichtet.
Die Innenraumgestaltung ist sehr minimalistisch gehalten. Stahlbeton, Zedernholzdecken und helle Terrazzoböden gliedern den stützenfreien Kirchraum. Zwischen den Stützen ergeben sich sechs Konchen, von denen eine als Eingangstür dient. An den anderen fünf Konchen werden nun Objekte von zeitgenössischen Künstlern präsentiert.
Die „Böhmkapelle“ ist ein gutes und exemplarisches Beispiel für einen kreativen Umgang mit denkmalgeschützten und profanierten Kirche.

Weitere Informationen zu den aktuellen Ausstellungen unter Galerie Jablonka

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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