Außenansicht Kapelle im Morsbacher Ortsteil Kömpel

seitlicher Blick auf die Kapelle und die ansteigende Stützmauer

Blick zum Eingang und auf eines der beiden hohen Chorfenster

seitlicher Blick auf die Stützmauer mit Mauerwerk aus heimischer Grauwacke

Glocke neben dem Eingangsbereich

Ansicht Gittertür

Innenansicht der Kapelle

bunt einfallendes Licht in der Kapelle

Blick auf Altar und Kruzifix

Kapelle Kömpel

Kömpel, 51597 Morsbach

2015

Gegenwart

LHVH Architekten
(Architektur)
arens faulhaber lichtplaner
(Lichtplanung)

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Kapelle Kömpel

Kömpel, ein Ortsteil von Morsbach, liegt an der südlichen Spitze des Oberbergischen Kreises. In der ländlichen, waldreichen Umgebung erhebt sich die Kapelle turmartig in die Höhe. Der ruhige, massive Baukörper strahlt starke und beschützende Präsenz aus. Die Glocke und das schlichte Metallkreuz kennzeichnen die sakrale Nutzung des Gebäudes.

Eine ansteigende Natursteinwand aus heimischer Grauwacke setzt die Zuwegung zum Gebäude auf schleifenartigem Grundriss fort und leitet den Besucher in das intime Innere der Kapelle. Hinter der schlichten Eingangstüre befindet sich ein sechs Meter hohes, gekrümmtes Tor. Geschlossen definiert es einen Vorraum, von dem aus die Besucher den Innenraum betrachten können, auch wenn die Kapelle geschlossen ist. Offen schmiegt es sich in die gekrümmte Wandnische und wirkt als skulpturales Raumtragwerk, das den Übergang von außen nach innen filtert. Zwei raumhohe Fenster akzentuieren die geschlossene Fassade. Durch Ihre Bleiverglasungen tauchen sie den Kratzputz im Innenraum in sanftes, farbiges Licht und unterstreichen den transzendentalen Charakter des introvertierten Raumes der Andacht und Stille. Der zylindrische Altar aus Grauwacke, drei schlichte Kirchenbänke aus Eichenholz und eine geschnitzte Heiligenfigur ergänzen den warm-grauen, ovalen Kapellenraum, der zudem mit den drei szenisch programmierten Lichteinstellungen - Messe, Gebet und Einsicht – differenziert beleuchtet wird.

Die Kapelle ist Teil des Kapellenkranz Morsbach und ist somit eine von acht Kapellen auf dem Wanderweg rund um Morsbach. Neben der Einkehr von Wanderern können auch kleinere Messen gehalten werden. Die Kapelle ist am 14.12.2014 eingesegnet worden und der "Mutter der Immerwährenden Hilfe" geweiht.

Autor: LHVH Architekten
Zuletzt geändert am 08.01.2020

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Architektur » Öffentliche Gebäude » Sakralbauten

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