Johanneskirche in Düsseldorf, Ansicht von Süden

Ansicht von Norden

Innenansicht Johanneskirche, Blick zum Altar und auf die moderne Kanzel

Empore mit Kirchenbesuchern an Heiligabend

Blick auf die Orgel

Grundriss der Johanneskirche

Johanneskirche Düsseldorf

Martin-Luther-Platz 39, 40212 Düsseldorf

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1875-81 (Weihe) / 1953 (Wiederaufbau) / 1997 & 2008 (Umbau Innenraum)

Historismus

August Kyllmann
(Ursprungsbau)
Adolf Heyden
(Ursprungsbau)
Dr. Rehder
(Wiederaufbau 1953)
Architekt Artur Mandler
(Entwurf Sanierung Innenraum 2008)
Miksch Rücker Malchartzeck Architekten - Architekten AKNW / BDB Partnerschaft MBB
(Planung und Ausführung Sanierung Innenraum 2008)

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Johanneskirche Düsseldorf

Die Johanneskirche, Düsseldorfs größte evangelische Kirche, liegt in der Düsseldorfer Stadtmitte am Martin-Luther-Platz. Die dreischiffige Emporenkirche mit ihrem eingestelltem Turm im Südwesten ist in hellrotem Backstein mit einer Werksteingliederung errichtet. Stilistisch ist die Kirche mit ihrer Gestaltung im Rundbogenstil und ihrer Backsteinarchitektur stark durch die Schinkelschule geprägt.

Die Gründung der Johanneskirche geht auf den Zusammenschluss der lutherischen und der reformierten Gemeinde Düsseldorfs im Jahr 1824 zurück, die den Neubau einer Kirche als Zeichen der Vereinigung anstrebten. Da aber zunächst die finanziellen Mittel fehlten, fiel erst 1859 die Entscheidung zum Bau der Johanneskirche. Bis 1874 dauerten die Verhandlungen mit der Stadt um das Grundstück auf dem ehemaligen Königsplatz an. Obwohl die katholische Bevölkerung gegen die Wahl des Standortes protestierte, bewilligte der preußische König den Bau.

Ein Entwurf von Walter Kyllmann und Adolf Heyden wurde im Jahr 1869 ausgewählt. Dieser wurde unter anderem aus Kostengründen nochmals überarbeitet. Dabei wurde die Kirche verkleinert und der Stil vom neogotischen Stil zum Rundbogenstil, einer Mischung aus byzantinischen, romanischen und Renaissance-Elementen, verändert.

1881 erfolgte die Weihe der Kirche, doch schon 1905 musste die Kirche einer Renovierung unterzogen werden, da der Tuffstein verwittert war. Unter der Leitung des Regierungsbaumeisters Wilhelm Schleicher wurde dieser an den Fenstern, Strebepfeilern und Ecktürmen durch Basalt ausgetauscht.

1943 wurde das Gebäude bei einem Bombenangriff stark beschädigt. Dennoch blieben große Teile erhalten. So hatte die Fassade kaum Schäden davongetragen, doch die Mittel für einen Wiederaufbau fehlten zunächst. Nachdem die Stadt sogar den Abriss der Kirche zugunsten einer neuen Straßenführung erwog, beschlossen die Verantwortlichen jedoch den Wiederaufbau unter der Leitung des Architekten Dr. Rehder. 1953 konnte der wiederhergestellte Bau eröffnet werden. 

Im Jahr 1997 gestalteten die Architekten von Fellner und der Designer Axel Kufus das Foyer der Kirche um. Dabei wurde die ehemalige Ehrenhalle zu einer Gedenkhalle umfunktioniert. Ein erneuter Umbau im Inneren fand im Jahr 2008 durch Miksch – Rücker - Malchartzeck Architekten und Prof. Artur Mandler statt. Unter anderem wurde dabei die gesamte Inneneinrichtung erneuert und eine neue, moderne Kanzel aus Glas eingesetzt. Die Emporen sind zudem in Ihrer Linie nun wieder so zurückgesetzt, wie sie es vor dem Zweiten Weltkrieg waren.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 18.07.2019

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