Johannes-Kirche in Bochum

Ansicht Eingangsbereich

Außenansicht

Johannes-Kirche Bochum ("Scharounkirche")

www.scharoun-kirche.de

Glockengarten 70, 44803 Bochum

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1965 - 1967 / 2009 - 2016 (Sanierung)

1950er-70er Jahre

Arbeitsgemeinschaft Detlev Bruckhoff und Andreas Gehrke (bruckhoff keßler architekten Part GmbB, andreas gehrke architekten GmbH)
(Sanierung 2016)
Bernhard Hans Henry Scharoun
(Ursprungsbau)

Christengemeinschaft Bochum

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Objekte gesamt: 2010

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Johannes-Kirche Bochum ("Scharounkirche")

Bei der Johanneskirche in Bochum handelt es sich um das einzige realisierte sakrale Bauwerk von Hans Scharoun. Er verband wichtige Charaktereigenschaften der klassischen Moderne, wie Funktionalität und Raumharmonie mit der organischen Architektur. Er wurde zu einem der bedeutendsten Verfechter dieser Architektursprache. Die asymmetrische Kirche hat nahezu keinen Rechtenwinkel, welches ein Stilelement der organischen Architektur ist.
Die 1966 erbaute zeltförmige Kirche wurde 1997 unter Denkmalschutz gestellt. Derzeit werden Finanzierungsmöglichkeiten für die benötigte Sanierung gesucht.
Bei der Johanneskirche ist es ähnlich wie bei der berühmten Scharoun-Philharmonie in Berlin: von außen zwar ungewöhnlich durch organische Architekturformen, doch spektakulär und aufregend erst im Innenraum. Auch das Innere der Bochumer Scharounkirche hat durchaus Parallelen zum Berliner „Circus Karajani“: eine außergewöhnliche Akustik, die man bei Musikaufführungen spürt, aber auch beim gesprochenen Wort: ohne technische Hilfsmittel ist das Wort des Vortragenden oder des Priesters mühelos in der letzten Reihe zu verstehen. Hinzu kommt eine spirituelle Atmosphäre durch gekonnt gesetzte Lichtelemente im Dach und in den gemauerten Wänden. Die im Strangpress-Verfahren hergestellten Ziegel sind eine Reminiszenz zum „Glockengarten“, in dem neben einer Glockengießerei auch eine Ziegelei stand. Die raue Materialität, der edle Quarzitboden unterstreichen das Gesamtkunstwerk.
Der Kunstbezug in der Scharounkirche wird ausgedrückt durch eigens entworfene Leuchter des Bremer Bauhauskünstlers Wilhelm Wagenfeld und ein Altarbild des Künstlers Fritz Winter. Sogar Joseph Beuys hat hier gewirkt: er veranstaltete 1979 hier eines seiner viel beachteten Kunstgespräche.
Die Sanierung der Scharounkirche durch die Architekten Detlev Bruckhoff (bruckhoff keßler architekten, Bochum) und Andreas Gehrke (andreas gehrke architekten, Berlin) wurde im Mai 2016 fertiggestellt.

Autor: Stiftungsfonds „Initiative Scharoun-Kirche“ / Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 30.09.2009

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