Erweiterung Schachtanlage Technologiezentrum Lünen

Technologiezentrum Lünen in der Dämmerung

Blick auf den Büroneubau

Erweiterung Schachtanlage Technologiezentrum Lünen

Am Brambusch 24, 44536 Lünen

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

2008-09

Gegenwart

Lederhose, Wittler & Partner GbR
(Tragwerkplanung)
SchürmannSpannel AG
(Planung)

LÜNTEC-Technologiezentrum Lünen GmbH

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Objekte gesamt: 2010

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Erweiterung Schachtanlage Technologiezentrum Lünen

Im Technologiezentrum Lünen, einer ehemaligen Steinkohlezeche, schwebt als Landmarke das 1985 von dem Designer Luigi Colani umgesetzte „Ufo“ auf dem alten Förderturm. Seit 2001 beherbergt dieses Gebäude der stillgelegten Schachtanlage das Technologie- und Gründungszentrum sowie die Academy of Aplied Science.
Auf Grundlage eines 2007 ausgelobten Wettbewerbs zur Erweiterung der Bürofläche entstand ein neues Ensemble mit einem kubischen Büroneubau. Das „UFO“ mit darunterliegender Schachthalle wurde zu einem multifunktionalen Veranstaltungsort umgenutzt.
Mit nur geringen Eingriffen konnte der industrielle Charme der Schachthalle erhalten werden und dient nun als Auftakt für das „Ufo“. Hier finden zukünftig Ausstellung und Veranstaltungen für Kunst, Kultur sowie auch Industrie statt. Das Ufo als Höhenpunkt der Inszenierung bietet nun Raum für eine Buisnesslounge. Der wiederhergestellte 360° Panoramablick ermöglicht dem Besucher in 37 Metern Höhe einen imposanten Ausblick. Im Inneren wird mit Hilfe von Lichtsteuerung die passende Atmosphäre dazu geschaffen.
Zu der sehr heterogenen Bebauung des Bestandes bildet der Büroneubau in seiner Gestalt einen ruhigen Gegenpol. Besonders die erdverbundene „schwarze“ Farbgebung sowie die kubische und klare Fassadengestaltung bilden ein Spannungsverhältnis zwischen Bestand und Neubau. Die dunkle monolithisch wirkende Fassade steht im Kontrast zu den großzügigen, raumhohen Fensteröffnungen, die Transparenz und Leichtigkeit in das Gebäudevolumen bringen.
Das Integrieren aller notwendigen Installationen in die Bauteile des Kerns, erzeugt einen klaren Raumeindruck mit einheitlichen Büroflächen und einem Maximum an Flexibilität. Die Versorgung von Wärme im Winter und Kühlung im Sommer geschieht über eine Betonkernaktivierung. Ein intelligentes und automatisiertes Lichtlenksystem ermöglicht eine Steuerung der solaren Erträge im Winter und eine Verschattung im Sommer.

Auszeichnungen:
Deutscher Fassadenpreis 2009 (Brillux GmbH & Co. KG), Anerkennung

Autor: SchürmannSpannel AG / Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
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