Gebäudeensemble mit ehemaligem Silo und modernem Anbau

Straßenansicht mit historischen Bauteilen

straßenseitige Öffnung der Fassade

Platz mit Eingang zum Glasmalerei-Museum Linnich

Glasfassade des Verbindungsbaus

Deutsches Glasmalerei-Museum Linnich

www.glasmalerei-museum.de/

Rurstraße 9-11, 52441 Linnich

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1994-1997

Gegenwart

PBS Architekten Gerlach Krings Böhning Planungsgesellschaft mbH
(Architektur)
Ludwig Schaffrath
(Glasmalerei Eingangsbereich 1997, 2003)

Stadt Linnich

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Deutsches Glasmalerei-Museum Linnich

Das Deutsche Glasmalerei-Museum befindet sich in Linnich im Kreis Düren und ist zwischen 1994 und 1997 durch den Umbau und die Erweiterung einer alten Mühle entstanden.

Die kurfürstliche Mühle wurde1608 in Linnich gegründet und ist über dem Mühlenteich, einem Abzweig der Rur, erbaut worden. Dieser Abzweig fließt auch heute noch unterhalb des Gebäudes entlang. 1907 wurde das Gebäude erweitert. Der Betrieb endete 1966 aus wirtschaftlichen Gründen, sodass die Mühle stillgelegt und verkauft wurde. Auf Initiative der Bürger in Linnich entstand 1986 ein Förderverein und 1989 wurde ein Architektenwettbewerb ausgelobt, um das alte Gebäude in ein Museum für Glasmalerei umzubauen.

Das heutige Glasmalerei-Museum besteht aus einem z-förmigen Gebäude mit historischen Bauteilen sowie einem modernen, flachgedeckten Anbau nach Nordwesten.

Richtung Süden liegt das historische, mehrgeschossige Silogebäude, das zugleich der höchste Gebäudeteil ist. Daran schließt sich nach Nordosten ein niedrigerer, ebenfalls historischer Bauteil an. Gemeinsam bilden diese Bauteile eine durchfensterte, hell gestrichene Backsteinfassade.

Im Erdgeschoss wurde die Backsteinfassade zur Straße hin großflächig geöffnet und mittels eines Stahlträgers und einer massiven Rundstütze abgefangen. Passanten können den dadurch entstandenen überdachten Bereich begehen und durch zurückversetzt liegende Glasflächen einen Blick in das Foyer und die Glaswerkstätten werfen. Gleichzeitig wird dieser Bereich als Durchgang hinter der Fassadenmauer des ehemaligen Silos fortgeführt. Die zwei Fensteröffnungen des Silos sind an dieser Stelle unverglast.

Mit ihren Satteldächern heben sich die historischen Gebäudeteile von dem flachgedeckten Anbau ab und das ehemalige Silo bleibt als höchster Baukörper exponiert. Der moderne Anbau schließt mit einer Glasfassade an das ehemalige Silo an. Hier befindet sich der Eingang des Museums, der in das Foyer mit einer Glasmalerei von Ludwig Schaffrath führt. Der L-förmige Anbau kragt mit seinen beiden oberen gemauerten Geschossen nach Westen aus und stützt sich auf einen schmalen, teils gemauerten und verglasten Unterbau. Mit dem auskragenden gemauerten Bauteil des Anbaus wird das Erscheinungsbild des historischen Bestandes wieder aufgegriffen und die moderne Glasfassade eingerahmt. Der entstandene Durchgang führt von dem kleinen Vorplatz an der Eingangshalle vorbei in den rückwärtigen Teil des Museums.

Auszeichnungen:
Auszeichnung Vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen 2000 (Land NRW/Architektenkammer NRW)

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 27.10.2022

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Architektur » Öffentliche Gebäude » Kulturbauten (Kino, Theater, Museen)

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