CVUA-MEL Münster

CVUA-MEL Münster

CVUA-MEL Münster

Eingangsbereich mit Brücke, CVUA-MEL Münster

CVUA-MEL Münster

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland–Emscher–Lippe

www.cvua-mel.de/

Joseph-König-Straße 40, 48147 Münster

2001

Gegenwart

Gerber Architekten

Land NRW vertr. durch den BLB

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Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland–Emscher–Lippe

Das ehemalige Chemische Landes- und Staatliches Veterinäruntersuchungsamt in Münster wurde 2001 von Gerber Architekten errichtet. Seit 2009 ist das Amtsgebäude in Münster ein Standort des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts Münsterland–Emscher–Lippe (CVUA-MEL). Das Gebäudeensemble setzt sich aus zwei versetzt angeordneten, unterschiedlich großen, quadratischen Baukörpern mit schlichten weißen Putzfassaden und horizontalen Fensterbändern zusammen. Die Aufteilung in ein Hauptgebäude und ein kleineres Nebengebäude, in dem sich die Sektionshalle befindet, ermöglicht bei Seuchengefahr die Separierung der gefährdeten Bereiche von den übrigen Funktionen.
Die beiden jeweils um einen Innenhof angelegten, kompakten Gebäude des CVUA-MEL Münster verstehen sich als Solitäre innerhalb der sie umgebenden Grünfläche, die sich in den gärtnerisch gestalteten Höfen fortsetzt. Nord- und Ostflügel des größeren Hauptgebäudes sind einbündig angelegt und durch ihre gläsernen, filigranen Pfosten-Riegel-Fassaden zum Gartenhof geprägt. Im Erdgeschoss sind diese Bereiche auch nach außen komplett verglast und leicht zurückversetzt, so dass sich das Gebäudevolumen optisch reduziert und der massive Baukörper leichter und transparenter wirkt. Eine einläufige Treppe im Eingangsfoyer des Ostflügels verbindet auf der Innenhofseite alle Geschosse miteinander und unterstützt das Konzept der Offenheit und Transparenz.
Die zweibündig organisierten West- und Südflügel sorgen für eine enge kommunikative Verflechtung der Arbeitsräume und eine wirtschaftliche Gebäudestruktur. Die windmühlenflügelartige Anordnung der Büros im Grundriss ermöglicht die Öffnung der Flure an den Stirnseiten, die hier auf ganzer Höhe die Fassaden unterbrechen. In direkter Verlängerung der Eingangshalle ist das Nebengebäude im Süden über einen verglasten Gang mit dem Hauptgebäude verbunden. Die zweigeschossige Sektionshalle ist in den Hof des Nebengebäudes eingestellt und wird von Norden belichtet.
Der im Vergleich zur Straße leicht abgesenkten Lage des Grundstücks wurde mit einem Sockelgeschoss und einer Brücke zum Haupteingang im Erdgeschoss Rechnung getragen.

Autor: Gerber Architekten / Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 15.06.2020

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Architektur » Öffentliche Gebäude » Gesundheitswesen (Kliniken, Praxen)

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