Wasserschloss Neuenheerse in Bad Driburg

Neuenheerse vom Netheberg aus gesehen (in der Mitte die ehemalige Stiftskirche St. Saturnina und das Wasserschloss Heerse)

Nordwestansicht Wasserschloss Neuenheerse

Bruchstein und Fachwerk

Wasserschloss Neuenheerse, ehem. Äbtissinnenhaus

www.wasserschloss-neuenheerse.com

Stiftsstr. 2, 33014 Bad Driburg

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

x zum Schließen, hier klicken

denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1599-1606 / 1713/14 (Umbau)

- keine Angabe -

Lambert Friedrich Corfey
(Umbau)

- keine Angabe -

Objekt merken | Merkliste / Routenplaner (0)

Objekte gesamt: 2010

Volltextsuche:

Objekte suchen:

Jetzt suchen

Detailsuche mit weiteren Suchkriterien

Objektanzahl: 2122

Wasserschloss Neuenheerse, ehem. Äbtissinnenhaus

Das Wasserschloss Neuenheerse, das ehemalige Äbtissinnenhaus des Damenstiftes wird heute als Museum für Natur- und Völkerkunde genutzt.
Die von einer Gräfte umgebene Anlage setzt sich aus einem Torhaus und dem Wohnhaus zusammen und ist von Norden über eine 1735 erbaute Brücke, die zum Treppenturm führt, zu erreichen. 1897 wurden die Wirtschaftsgebäude abgerissen.
Das Herrenhaus wurde 1599 bis 1606 errichtet und zeigt sich als mehrflügeliger Bau aus Bruchstein und Fachwerk von drei Geschossen Höhe. Lambert Friedrich Corfey baute das Wohnhaus in den Jahren 1713/14 um. Im Mittelrisalit der Nordfassade ist die Gliederung von Corfey erhalten.
Im dritten Viertel des 19. Jahrhunderts wurde das Obergeschoss des Westflügels abgebrochen. Der Architekt Nübel erneuerte 1919-22 die Fachwerkobergeschosse, stockte den Westflügel auf und gestaltete die Gartenfront in symmetrischen Formen um.
Das Portal des Wohnhauses wurde im Stil der Renaissance errichtet und ist von einem übergiebelten Wappen bekrönt. Auf der Gartenseite wurde eine Terrasse mit einer aufwendigen Treppenanlage zwischen zwei mehreckig aus der Fassade heraustretenden Eckbauten eingespannt.
Bei dem Torhaus handelt es sich um einen rechteckigen, verputzen Baukörper mit einer Rundbogendurchfahrt, der im Kern aus dem frühen 17. Jahrhundert stammt.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

Objektkommentare

0 Kommentare / Kommentar verfassen

Objektkommentar verfassen

zum Objekt Wasserschloss Neuenheerse, ehem. Äbtissinnenhaus

Ihr Kommentar wird vor Freischaltung durch die baukunst-nrw Redaktion geprüft.

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen.*

Mit dem Absenden dieses Formulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre persönlichen Daten zur Bearbeitung Ihres Kommentars verwendet werden (Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung).

*Pfichtfelder müssen ausgefüllt werden

Kommentar senden

 

Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Schlösser/Burgen/Stadtbefestigungen

keine Aktion...

Wir möchten unsere Website nutzerfreundlicher für Sie gestalten. Deshalb verwenden wir Cookies. Wenn Sie unser Angebot weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.