Rückwärtige Ansicht

Burg Dringenberg

www.dringenberg.de

Burgstraße 1, 33014 Bad Driburg

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt

1318 - 1323 / 17 Jh. (Wiederaufbau)

- keine Angabe -

- keine Angabe -

Bischof Bernhard V. zur Lippe

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Objekte gesamt: 2010

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Burg Dringenberg

Die mittelalterliche Burg Dringenberg ist die einzige komplett erhaltene Burganlage in der Region Driburg.
Erbaut wurde sie bereits in den Jahren 1318 bis 1323 im Auftrag des Bischofs Bernhard V. zur Lippe. Es handelt sich um eine unregelmäßige, viereckige Ringmaueranlage mit einem Wehrturm im Nordwesten, einem großen Innenhof und einem breiten Burggraben, der die Anlage an den südlichen und östlichen Seiten umgibt.
Wenige Jahre nach der Erbauung wurde die Burganlage um einen 44 Meter tiefen, mittelalterlichen Brunnen ergänzt. Heute umgibt diesen Brunnen ein neuzeitliches Brunnenhaus, das später hinzugefügt wurde.
1488 wurde die Burg zum ersten Mal in ihrem Stil verändert. Ins bereits existierende Torhaus wurde eine Kapelle mit rundem Apsiserker integriert. Des Weiteren wurden diverse Bereiche der Burg modernisiert und durch neuzeitliche Bauten erweitert.
Während des 30-jährigen Kriegs erlitt die Burganlage schwere Beschädigungen. Sie wurde von den Schweden eingenommen und besetzt. Vor ihrem Weiterzug zündeten sie die Burg an, so dass diese in einigen Bereichen nahezu vollständig zerstört wurde.
Der Fürstbischof Dietrich Adolf von der Reck veranlasste 1651 den Wiederaufbau, der sich bis in 1660er Jahre hineinzog.
Nach dem Wiederaufbau der Anlage wurden lange Jahre keine Instandhaltungs- oder Renovierungsarbeiten getätigt. Somit waren in den 1980er Jahren diese Maßnahmen unumgänglich.
Durch eine Kooperation der Stadt Bad Driburg und dem Heimatverein e.V. konnte 1983 die Kapelle und von 1985 bis 1987 der Rittersaal renoviert werden. Die Stadt Bad Driburg übernahm hierbei die Finanzierung der Materialkosten und der Heimatverein e.V. führte die Arbeiten in Eigenleistung durch. Hierfür war ein enormer Zeitaufwand von 900 bzw. 1900 Arbeitsstunden nötig.
Heute wird die Burganlage Dringenberg als Heimatmuseum, Ausstellungsraum für Glaskunst und weitere wechselnde Ausstellungen genutzt.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

Objektkommentare

2 Kommentare / Kommentar verfassen

Alfred Paul schrieb am 24.04.2012 um 21:48
Ich habe von 1964 bis 1973 in Dringenberg gewohnt und auch dort in der Burg, wo füher auch das Standesamt war, 1968 geheiratet ...

Markus Baier schrieb am 08.04.2010 um 17:36
Wer nach Dringenberg fährt, sollte sich auch gleich noch das mitteralterliche, historische Rathaus ansehen, dass im Auftrag der Stadt Bad Driburg und des Vereins zum Erhalt des Historischen Rathauses von der Höxteraner Architektin Lange liebevoll saniert wurde. Am besten, wenn in Burg und/oder Rathaus eine der anspruchsvollen Kunstausstellungen sind! Sehenswert sind u.a. auch die Reste der Stadtmauer, die historische Schöpfmühle, die in diesem Jahr renoviert werden soll.

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Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Schlösser/Burgen/Stadtbefestigungen

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