Unterwerk im Sionstal

Straßenansicht des Unterwerks im Sionstal

Reitergruppe auf der Fassade des Unterwerks

Detailansicht des Rasterdrucks auf der Fassade

Unterwerk Im Sionstal, Köln

Im Sionstal, 50678 Köln

2017

Gegenwart

Ute Piroeth | UTE PIROETH ARCHITEKTUR BDA Wolfgang Rüppel

Kölner Verkehrs-Betriebe AG

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Unterwerk Im Sionstal, Köln

Das Unterwerk dient dazu, die Stadtbahnen über die Oberleitung mit Fahrstrom zu versorgen. Hierzu muss der Strom von 10.000 Volt Wechselstrom mithilfe von Transformatoren und Gleichrichtern in 750 Volt-Gleichstrom umgewandelt werden, bevor er in die Oberleitung eingespeist werden kann.

Das Gebäude mit den Abmessungen eines kleinen Einfamilienhauses befindet sich auf einer begrünten Verkehrsinsel zwischen der Straße "Im Sionstal" und der Brückenauffahrt der Severinsbrücke. Um die Raumkante deutlicher zu betonen, wurde der eigentlich rechteckige Baukörper abgeknickt.

Das Transformator-Gebäude besteht konstruktiv aus Standard-Betonzellen, deren Türen und Öffnungen geschickt in der Fassadenkonstruktion verborgen sind. Eine Unterkonstruktion aus Stahl wurde auf die Betonelemente montiert, um darauf die sichtbare Hülle aus 327 bedruckten Aluminiumlamellen zu befestigen. Das vom Künstler Wolfgang Rüppel entworfene Bild wurde mit einem hochfesten UV-beständigen Farblack in grober Rasterung auf die äußeren Stirnseiten der Lamellen gedruckt.

Die bedruckten Profile zeigen zwei Seiten, wobei die eine als Bildträger dient und die Schmalseite einen rostbraunen Farbton zeigt. Nur die Farben, Rasterung und die Auflösung des Bildes stehen im Blickpunkt. Auf den Längsseiten der Rechteckprofile entwickelt sich das Gesamtbild einer Reitergruppe, die sich in Richtung Brücke bewegt. Die Schmalseiten sind monochrom, sodass sich durch die Bewegung des Betrachters wechselnde Ansichten ergeben.

Durch die optisch partitive Farbmischung erscheint das Bild aus der Entfernung schwarz-weiß und wird mit zunehmender Nähe farbiger und unschärfer. Inhaltlich verkörpern die Pferde den Ursprung der zivilisatorischen Entwicklung der Bewegung

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 12.12.2023

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