Außenansicht der Stadtkirche Kaiserswerth mit umliegenden Häusern

Luftbild mit der Stadtkirche Kaiserswerth im linken unteren Bildteil

Blick auf die Fassade der Kirche

Außenansicht in Richtung Westen

Ansicht der Fassade der evangelischen Stadtkirche in Kaiserswerth

Innenansicht der Stadtkirche Kaiserswerth

Kirchenraum mit Blick Richtung Altar und Kanzel

Blick zur Empore

Blick entlang der Kirchbänke zum Altar

Blick auf Altar und Kanzel

Stadtkirche Kaiserswerth

www.evdus.de/aktuelles/hoeren-und-sehen/kirchen-anschauen/kaiserswerth/

Fliednerstr. 12, 40489 Düsseldorf

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt

1807-11/1984 (Sanierung)

Klassizismus

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Objekte gesamt: 2010

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Stadtkirche Kaiserswerth

Die evangelische Stadtkirche befindet sich inmitten des historischen Stadtkerns von Kaiserswerth, dem ältesten urkundlich nachweisbaren Stadtteil Düsseldorfs.

Errichtet wurde die Kirche in den Jahren 1807 bis 1811 im klassizistischen Stil. Bereits 1779 gab es in Kaiserswerth eine reformierte und eine lutherische Gemeinde. Anlass zum Bau der Stadtkirche war die Zusammenlegung der beiden Gemeinden. Zeitweise erhielt die Kirche nach dem ehemaligen Pfarrer den Namen „Theodor Fliedner Kirche“. Eine Erweiterung erfuhr die Kirche im Jahr 1930, als ein apsisartiger Chorraum an die Kirche angefügt wurde. Dieser wurde jedoch im Zuge einer Sanierung 1984 wieder abgebrochen, um die originale Form der Kirche wiederherzustellen.

Bei der Stadtkirche in Kaiserswerth handelt es sich um eine Saalkirche, in der ursprünglich für etwa 120 Menschen Platz war. Eingeschlossen wird die Kirche auf beiden Seiten vom Pfarrhaus und der Küster- bzw. Lehrerwohnung. Die klassizistische Fassade wird durch Pilaster gegliedert, welche die zwei hohen Rundbogenfenster rahmen. Über einem Triglyphenfries befindet sich der Giebel, auf dem sich ein Dachreiter mit welscher Haube erhebt. Der schlichte, fast rechteckige Innenraum ist hell gestaltet und wird nicht durch Stützen unterteilt. Über dem Eingang befindet sich die Empore, während das Zentrum des hinteren Raumteils der Altar darstellt.

Zur Kirche gehören auch ältere Ausstattungsstücke, die aus anderen Sakralbauten der Umgebung übernommen wurden. So gehörten die Kanzel und die Orgel wahrscheinlich zum früheren lutherischen Kirchsaal. Aus dem Besitz der Zisterzienser-Abtei Düsselthal, die nur wenige Jahre vor Baubeginn der Stadtkirche säkularisiert wurde, stammen zwei Glocken. Dabei ist die größere durch eine Inschrift auf das Jahr 1767 zu datieren, während die kleinere dagegen wohl schon 1699 entstanden ist.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Sakralbauten

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