Außenperspektive aus Blickrichtung Südwesten

Außenperspektive aus Blickrichtung Südwesten

Seitenansicht aus Blickrichtung Norden mit anschließender Sakristei

Frontansicht mit Portal, Missionskreuz und Kirchturm mit Knickhelm

Missionskreuz aus dem 18. Jh.

Kirchenraum mit Rechteckpfeilern der Arkaden des Mittelschiffs

Kirchenraum mit flacher Holzbalkendecke, geneigte Decke über dem Chor

Rekonstruiertes Gestaltungskonzept der Wandbemalung, figürliche Heiligendarstellung

Türklinke des Hauptportals mit Darstellung des hl. Severin

St. Severin, Lövenich

Kirchgasse 2, 50859 Köln

12.Jh. / 1858-64

Romanik

Ferdinand Robert Cremer
(Umbau 1858-1860)
Architekt Dipl.-Ing. Fritz Schaller
(Instandsetzung 1958-1964)
Joseph Lorenz
(Renovierung 1979-1981)

- keine Angabe -

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St. Severin, Lövenich

Die Pfarrkirche St. Severin der katholischen Kirchengemeinde St. Franziskus in Köln-Lövenich ist ein dreischiffiger Kirchenbau einer Pfeilerbasilika im romanischen Stil, dessen baulicher Ursprung bis in das 12. Jahrhundert zurückreicht. Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche im frühen 14. Jahrhundert stammt aus den schriftlichen Aufzeichnungen der „liber valoris“, einer frühen Werteschrift der Kirchen der Diözese Kölns.

Die Benennung der St.-Severin-Kirche geht auf den heiligen Severin zurück, der in der katholischen Kirche unter anderem als dritter bekannter Bischof und Schutzpatron der Stadt Köln verehrt wird.

Die etwa 900-jährige Geschichte des romanischen Kirchenbaus im Westen Kölns ist von baulichen Eingriffen und Überformungen geprägt. Die heutige Gestalt der mehrfach sanierten und umgebauten St.-Severin-Kirche entspricht dem seit 1860 hergestellten Zustand einer dreischiffigen Pfeilerbasilika mit bündig abschließendem Westturm und östlich verlängertem Chor mit Apsis.

Als erster Vorgängerbau der heutigen St.-Severin-Kirche gilt eine flachgedeckte romanische Pfeilerbasilika mit drei Apsiden. Vermutlich wurde der Westturm mit Knickhelm gemeinsam mit dem Schrägdach des Mittelschiffs nachträglich in das Bauwerk eingefügt, die Baumaßnahmen sind jedoch nicht dokumentarisch belegt.

Nach einer schweren Zerstörung der Kirche durch Brandeinwirkungen im Jahr 1765 wurde der Bestand notdürftig rekonstruiert und instandgesetzt, bis zwischen 1858-1860 umfangreiche Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten des Bauwerks stattfanden. Nach Plänen des Baumeisters Ferdinand Robert Cremer wurden die drei östlichen Apsiden rückgebaut und das Mittel- und die Seitenschiffe mitsamt dem Chor um ein Joch erweitert. Dem neuen Chorjoch mit offenem Dachstuhl folgt eine zentrale halbrunde Apsis. Während die Westwand der St.-Severin-Kirche weitestgehend unverändert blieb, wurden die Arkaden aus Rechteckpfeilern des Mittelschiffs erhöht und Teile des historischen Tuffstein-Mauerwerks durch Backstein ersetzt. Im Zuge der Ertüchtigung des Mauerwerks erfolgte der Verputz und Anstrich des gesamten Bauwerks, sodass die teilweise aus romanischer Zeit stammende Bausubstanz nicht mehr erkennbar ist.

Die von der Bombenzerstörung des Zweiten Weltkrieges ausgenommene St.-Severin-Kirche wurde zwischen 1958 und 1964 durch Fritz Schaller saniert und nach romanischem Vorbild instandgesetzt. Die ehemalige Kassettendecke des Langhauses wurde durch eine Flachdecke aus Eichenbalken ersetzt und die hölzernen Einbauten des Innenraums rückgebaut und teilweise ersetzt.

Der weiße Anstrich des Innenraums wurde bei weiteren Renovierungsarbeiten von 1979 bis 1981 aufgenommen aber stellenweise wieder revidiert, sodass das heute erlebbare grau-weiß-gelbe Farbkonzept des Innenraums mit betonten Pfeilern und Bögen sowie dem gestalterisch abgesetzten Chor mit Apsis zur Geltung kommt.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 14.11.2023

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