Außenansicht St. Sebastian in Würselen

romanischer Westturm

Außenansicht Chor

Ansicht von Osten

Kath. Pfarrkirche St. Sebastian in Würselen um 1900

Hochaltar

St. Sebastian Würselen

Sebastianusstraße 26, 52146 Würselen

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denkmalgeschütztes Objekt

2. Hälfte 12. Jh. (Westturm) / 1725 / 1906 (Erweiterung Chor)

Romanik
Barock

Laurenz Mefferdatis
(Erweiterung Chor)
Heinrich van Kann
(Neubau 18. Jh.)

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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St. Sebastian Würselen

Die katholische Pfarrkirche St. Sebastian in Würselen wurde 1725 nach Plänen von Laurenz Mefferdatis als barocke Hallenkirche errichtet.

In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts existierte an selber Stelle bereits ein romanischer Vorgängerbau, dessen Westturm in den Neubau des 18. Jahrhunderts integriert wurde. Nachdem bereits 1641 der Aachener Chronist Johannes Noppius den schlechten Zustand der Kirche in Würselen beklagt hatte, wurde 1717 der Grundstein für das Langhaus der heutigen Kirche gelegt. Die Weihe des Baus erfolgte im Jahr 1732. 1906 wurde die Kirche aufgrund des gestiegenen Platzbedarfs nach Plänen des Kreisbaumeisters Heinrich van Kann im neubarocken Stil erweitert. Dabei wurden die Querarme und die Vierung mit Kuppel hinzugefügt sowie der Chorraum erweitert. Während des Zweiten Weltkriegs im Oktober 1944 nahm St. Sebastian schwere Schäden und wurde anschließend bis 1959 wiederaufgebaut.

Die Silhouette des Außenbaus der dreischiffigen Hallenkirche, die auch als „Würseler Dom“ bezeichnet wird, wird durch den romanischen Turm im Westen und den neubarocken Dachturm mit Kuppel über der Vierung im Osten geprägt. Der etwa 31 Meter hohe mittelalterliche Turm besaß im 18. Jahrhundert einen Schweifhelm, der im Zuge des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg durch ein Zeltdach ersetzt wurde.

Im Innenraum finden sich toskanische Säulen, die ein stark gebustes Kreuzrippengewölbe tragen. Die Buntglasfenster mit neutestamentlichen Szenen stammen aus den Jahren 1954 bis 1963 und wurden von Wilhelm Rupprecht und Walther Benner geschaffen. Die Innenausstattung aus dem 18. Jahrhundert wurde meist Johann Josef Couven zugeschrieben. Dazu zählen der Hochaltar aus Eichenholz, der Kreuzaltar sowie der Salmanusaltar aus dem Querhaus und die Kanzel. Darüber hinaus gehören eine niederländisch-westfälische Muttergottes aus dem Jahr 1520 sowie eine Kreuzigungsgruppe mit Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert mit den Figuren von Maria und Johannes aus dem 18. Jahrhundert zur Ausstattung der Kirche. Eine Bronzeglocke um 1265 hat sich ebenfalls erhalten und befindet sich heute in der Vierung.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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