Innenansicht Quirinus-Münster

Grundriss Quirinus Münster Neuss

St. Quirinus-Münster

Münsterplatz 23, 41460 Neuss

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denkmalgeschütztes Objekt

1209 ab

Romanik

Baumeister Wolbero

Quirinusstift (adliges Damenstift)

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Objekte gesamt: 2010

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St. Quirinus-Münster

Das St. Quirinus-Münster ist das geschichtlich, städtebaulich und künstlerisch bedeutendste Bauwerk in Neuss und es ist eine der romanischen Kostbarkeiten im Rheinland. Es handelt sich um eine dreischiffige, spätromanische gewölbte Emporenbasilika mit hohem Westwerk, Querschiff und Dreikonchenchor über einer fünfschiffigen Krypta. Das Westwerk mit quadratischem Mittelturm ist reich verziert. Der oktogonale Vierungsturm trägt eine barocke Kuppel und ein Standbild des Hl. Quirinus.
Im 4. Jh. lag hier ein christliches Gräberfeld. Zum Totengedächtnis wurde eine Memoria, eine Gedächtniskapelle errichtet. Ob St. Quirin unmittelbar aus dieser hervorgegangen ist, ist ungewiss.
Ein erstes Gotteshaus an der heutigen Stelle wird in karolingische Zeit datiert. Im 9.Jh. ersetzte man die erste Kirche durch eine dreischiffige Basilika über einer dreischiffigen Säulenkrypta, die im 11. Jh. um zwei Schiffe erweitert wurde. Bauherr war das um 950 gegründete Benediktinerinnenkloster. Das Kloster wurde 1179 in ein adliges Kanonissinnenstift umgewandelt, das Anfang des 13. Jh. den monumentalen Neubau errichtete.
Im Laufe der Zeit erfuhr der Bau wesentliche Veränderungen. Die größte Veränderung im äußeren Erscheinungsbild verursachte 1741 ein Brand durch Blitzschlag. Bei der Wiederherstellung bis 1747 wurde der spitze Vierungsturm durch eine barocke Schweifhaube mit dem Standbild des Hl. Quirinus und der hohe Westturm durch ein niedriges Pyramidendach ersetzt. Nach der Säkularisierung wurden 1804 die an der Nordseite der Kirche gelegenen Stiftsgebäude mit dem Kreuzgang abgebrochen. Das Münster wurde Pfarrkirche. Im 19. und 20. Jh. wurden wiederholt Restaurierungen vorgenommen. 1881-90 wurde die Ostanlage mit Querhausgiebeln, Zwerchgalerien der Absiden und vier Ecktürmen rekonstruiert. Winkeltürme und Zwerggalerien waren im 18. Jh. entfernt worden. 1944 wurde durch eine Fliegerbombe die Ostkonche zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte bis 1953. Von 1988 bis 2006 erfuhren das Äußere und das innere des Münsters eine grundlegende Sanierung und Restaurierung.

Autor: Stadt Neuss

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