Siedlungshäuser an der Chattenstraße

Siedlung Chattenstraße / Preußenstraße

Chattenstraße / Preußenstraße, 45888 Gelsenkirchen

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

x zum Schließen, hier klicken

denkmalgeschütztes Objekt

1900

- keine Angabe -

- keine Angabe -

Schalker Gruben- und Hüttenverein

Objekt merken | Merkliste / Routenplaner (0)


Diese Website verwendet Google Maps, um Karten einzubinden. Bitte beachten Sie, dass hierbei persönliche Daten erfasst und gesammelt werden können. Um die Google Maps Karte zu sehen, willigen Sie bitte ein, dass diese vom Google-Server geladen wird. Weitere Informationen finden Sie hier.

Objekte gesamt: 2294

Volltextsuche:

Objekte suchen:

Jetzt suchen

Detailsuche mit weiteren Suchkriterien

Objektanzahl: 2294

Siedlung Chattenstraße / Preußenstraße

Der Schalker Gruben- und Hüttenverein betrieb in Bulmke-Hüllen südlich der Wanner Straße ein großes Hochofenwerk, in dem auch Gussrohre hergestellt und Eisen weiterverarbeitet wurden. Im Jahr 1903 waren dort 6.237 Arbeiter und 235 Angestellte beschäftigt. Für viele von ihnen baute das Werk Wohnungen. An dem Bestand kann – trotz teilweise vereinfachtem Wiederaufbau nach Bombenschäden - gut die Entwicklung des Werkswohnungsbaus beobachtet werden.
Vor 1900 wurden unter Verwendung von hellen Schlackensteinen überwiegend zweigeschossige Doppelhäuser gebaut. Gute Beispiele des Gartenstadttyps finden sich am Preußenmarkt oder an der Landgrafenstraße. In den 1930er Jahren entstand u. a. die Hausgruppe Siegfriedstraße 1-9. Die Nachkriegsphase repräsentieren u. a. die Blöcke Vandalenstraße 52-80.
Für die Angestellten des Werkes entstanden um 1920 Wohnungen im Bereich Bulmker Straße/Pauluskirchplatz. Der erste Generaldirektor des Schalker Vereins, Franz Burger, errichtete sich 1902 die Villa Bulmker Straße 117, ein interessanter Jugendstilbau.
Der größte Teil der Werkswohnungen hat inzwischen mindestens schon einmal den Besitzer gewechselt. Oft erkennt man die frühere Gartenstadt nur noch an den gekurvten und baumbestandenen Straßen und den Häusern mit vielfältigen Dachformen, findet aber kein Gesamtbild mehr. Einige Häuser wurden einfach modernisiert, andere unbefriedigend verändert: z.B. mit Klinkerriemchen beklebt oder mit Kunststoffelementen verkleidet.
Unter Denkmalschutz dagegen steht das fast noch geschlossen einheitlich erhaltene Ensemble Chattenstraße 58-68 und 61-71. Die Häuser entstanden um 1900. Charakteristisch ist hier der Wechsel von weißen Schamottesteinen und rotem Ziegel.

Autor: Stadt Gelsenkirchen / Dr. Lutz Heidemann
Zuletzt geändert am 14.07.2021

Objektkommentare

0 Kommentare / Kommentar verfassen

Objektkommentar verfassen

zum Objekt Siedlung Chattenstraße / Preußenstraße

Ihr Kommentar wird vor Freischaltung durch die baukunst-nrw Redaktion geprüft.

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen.*

Mit dem Absenden dieses Formulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre persönlichen Daten zur Bearbeitung Ihres Kommentars verwendet werden (Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung).

*Pfichtfelder müssen ausgefüllt werden

Kommentar senden

 

Kategorien:
Architektur » Wohnbauten » Mehrfamilienhäuser/Wohnsiedlungen

keine Aktion...

Cookie-Hinweis
Wir setzen Cookies ein. Einige von ihnen sind wesentlich, damit die Webseite funktioniert. Andere helfen, unser Online-Angebot stetig zu verbessern. Hinweise erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Cookie Einstellungen bearbeiten
Hier können Sie verschiedene Kategorien von Cookies auf dieser Webseite auswählen oder deaktivieren.

🛈
🛈