Blick auf Schloss Melschede

Luftbild von Schloss Melschede

Dreiflügelanlage Schloss Melschede von oben gesehen

Blick auf die Schlossanlage von Norden

Blick auf den Süd- und Ostflügel von Schloss Melschede

Schloss Melschede

Melschede 1 , 59846 Sundern

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1659-1669 / 1823 (Umbau) / 1920-1923 (Umbau und Restaurierung)

Barock
Klassizismus

Baumeister F. Hunzinger
(Umbau 19. Jh.)
Maurermeister Nicolaus Dentel
(Ursprungsbau 17. Jh.)
Baumeister Bonitius von Trier
(Ursprungsbau 17. Jh.)
Franz Schneider
(Umbau 20. Jh.)

Ferdinand von Wrede zu Melschede

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Objekte gesamt: 2010

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Schloss Melschede

Das Schloss Melschede in Sundern wurde als barocke, ursprünglich geschlossene Vierflügelanlage mit Ecktürmen von 1663 bis 1669 auf Veranlassung von Ferdinand von Werde und seiner Frau Maria errichtet. Es entstand nach Plänen des Kapuzinerbruders Bonitius von Trier sowie des Maurermeisters Nicolaus Dentel, die sich das heute nicht mehr erhaltene Kurkölner Schloss in Warstein-Hirscheberg zum Vorbild nahmen. Die Anlage war vollständig umgräftet und im Osten von barocken Wirtschaftsgebäuden umgeben, von denen heute nur noch die Schmiede erhalten ist. Den Ausbau der Innenräume übernahmen Matthias Heiß aus Südtirol und Martin Spantzell.

Heute präsentiert sich das Schloss Melschede als Dreiflügelanlage, da im Jahr 1823 ein umfassender Umbau durch F. Hunzinger erfolgte. Dabei wurde der Nordflügel abgerissen sowie die östliche Tordurchfahrt geschlossen, sodass die Anlage nun Richtung Norden geöffnet ist. Darüber hinaus wurden die Schweifhauben der Türme entfernt, von denen die westliche wieder rekonstruiert wurde. Ein erneuter Umbau der Schlossanlage fand von 1920 bis 1923 statt, bei dem der im Süden gelegene Hauptflügel von Franz Schneider um ein Mansardgeschoss erweitert wurde und in dessen Zuge auch die Gräfte verfüllt wurde. Gleichzeitig wurde auch auf der Rückseite eine Terrasse angefügt. Aus der Zeit des Umbaus im 20. Jahrhundert stammt auch der Portalaufsatz des Südportals, vor dem sich eine zweiläufige Freitreppe befindet. Am Westportal findet sich noch ein rustiziertes Pilasterportal aus der Erbauungszeit, das nach Entwürfen von Bonitius erbaut wurde

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 02.03.2016

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