Schloss Gimborn, Blick über den Teich auf die Hoffassade

Schloss Gimborn, Hoffassade

Schloss Gimborn, Hoffassade

Schloss Gimborn, Haupthaus und Wirtschaftsgebäude

Schloss Gimborn, Haupthaus

Schloss Gimborn, Turmaufsätze über dem Haupthaus

Schloss Gimborn, Turmaufsätze

Schloss Gimborn, Wirtschaftsgebäude

Schloss Gimborn

Schlossstraße 10, 51709 Marienheide

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

14. Jh. (Turm) / 1602 / 18. Jh. (Umbau) / 19. Jh. (Umbau)

Renaissance
Historismus

- keine Angabe -

Elisabeth Margareta Freiin Wolff-Metternich
(Anlage von 1602)

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Schloss Gimborn

Das Schloss Gimborn liegt im Ortsteil Gimborn in Marienheide im Oberbergischen Kreis. Bis zur Gebietsreform nach dem Köln-Gesetz 1974 war Gimborn eine eigenständige Gemeinde, zu welcher viele umliegende Ortschaften gehörten. Das Zentrum des Ortes bildete das Schloss Gimborn.

Das Rittergeschlecht der „Ginburne“ wurde erstmals 1180 urkundlich als auf Schloss Gimborn ansässig erwähnt. Im Jahr 1550 ging Schloss Gimborn in den Besitz des Hauses Schwarzenberg über. Das Schloss war zu diesem Zeitpunkt stark verfallen und wurde 1602 von Margreta Freiin Wolff-Metternich, der Witwe des Grafen Adolph von Schwarzenberg, nach Plänen ihres verstorbenen Mannes wiederaufgebaut. Durch diesen Umbau erhielt Schloss Gimborn seine heutige Grundgestalt. Der massive Turm an der Südwestecke des Schlosses wurde 1612/13 von ihrem Sohn, Adam Graf von Schwarzenberg, in Auftrag gegeben. Im 19. Jahrhundert ging der Besitz an den Reichsherren Franz-Egon von Fürstenberg über, der wiederum Umbauten veranlasste. Das Schloss gehört heute Peter Freiherr von Fürstenberg und beherbergt seit 1970 das Internationale Bildungszentrum der Polizei (IBZ).

Die Anlage liegt heute an einem nahegelegenen Teich, umgebende Gräben ließen in der Vergangenheit oftmals Rückschlüsse auf eine Wasserumwehrung zu – diese wurden jedoch revidiert. Der nordwestlich gelegene Graben diente neuen Erkenntnissen zu Folge der Trockenhaltung der Anlage, da der Bau unterhalb des Straßenniveaus liegt. Von der ursprünglichen Burganlage des Rittergeschlechts „Ginburne“ ist lediglich der Hauptturm in der nordöstlichen Gebäudeecke, diagonal gegenüber dem massiven Turm aus dem 17. Jahrhundert, erhalten geblieben. Es handelt sich um einen quadratischen Wohnturm aus dem 14. Jahrhundert. Die beiden anderen Turmaufsätze sind keine "echten" Türme und wurden im Zuge der Errichtung des Mansarddachs aufgesetzt.

Das Gebäude aus dem Jahr 1602 besteht aus einem schlichten langgestreckten Rechteck-Bau mit rechteckigen Fenstern. Die Fenster wurden während einer Renovierung im 18. Jahrhundert erneuert und um 1800 unter Johann Graf von Wallmoden ein Mansarddach aufgesetzt. Gleichzeitig wurde ein neues Risalit-Treppenhaus angebaut, welches mit einem geschweiften Fachwerkgiebel hervortritt. Im 19. Jahrhundert erfolgte der Anbau einer spitzbogigen, steinernen Laube mit Holzgalerie, welche der Hoffassade vorgesetzt wurde. An der Ostseite des Haupthauses liegt ein kleineres Wirtschaftsgebäude (18. Jh.), welches im 19. Jahrhundert durch den Bau eines zweigeschossigen Wohnhauses an das Haupthaus angeschlossen wurde.

Das Schloss Gimborn wird heute als Veranstaltungsort des IBZ genutzt und steht zudem als Standesamt zu Verfügung. Das Schloss, sowie der Gimborner Ortskern (seit 2007), stehen unter Denkmalschutz.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 12.04.2021

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Architektur » Öffentliche Gebäude » Schlösser/Burgen/Stadtbefestigungen

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