Schiffshebewerk Henrichenburg Gesamtansicht

Schiffshebewerk Henrichenburg Detail

Schiffshebewerk Henrichenburg

Schiffshebewerk Henrichenburg

Schiffshebewerk Henrichenburg

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Am Hebewerk 2, 45731 Waltrop

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denkmalgeschütztes Objekt

1899

Historismus

Oberbaudirektor Karl Hinckeldeyn

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Schiffshebewerk Henrichenburg

Das am 11. August 1899 von Kaiser Wilhelm II. zusammen mit dem Dortmund-Ems-Kanal eingeweihte Schiffshebewerk Henrichenburg war und ist das spektakulärste Bauwerk des gesamten Kanals. Es liegt auf dem Gebiet der Stadt Waltrop, südlich schließen der Rhein-Herne-Kanal, nördlich der Datteln-Hamm-Kanal und noch weiter nördlich der Wesel-Datteln-Kanal an den Dortmund-Ems-Kanal an.
Das Schiffshebewerk Henrichenburg überwand eine Geländestufe von 14 Metern Höhenunterschied und ersetzte dabei eine ursprünglich an dieser Strecke vorgesehene Schleusentreppe mit vier Kammerschleusen. Dabei wurde in Deutschland zum ersten Mal ein Schwimmer-Hebewerk nach dem Auftriebsprinzip gebaut.
In seinen neobarocken Formen spiegelt das Hebewerk die Traditionsverbundenheit und das Geltungsbewusstsein preußischer Staatsbauten; der Adler zeigt die Krallen wilhelminischer Macht, das Westfalen-Ross ist ein Attribut an den westfälischen Standort, das Niedersachsen-Ross an das Königreich Hannover.
Als 1962 das neue Schiffshebewerk seinen Betrieb aufnahm, schien das Schicksal des historischen Bauwerks besiegelt. Nach seiner endgültigen Stilllegung 1970 verfiel das Hebewerk zur Ruine. Erst 1979 konnte es unter Denkmalschutz gestellt und als Standort des Westfälischen Industriemuseums ausgewiesen werden
Nach Restaurierung und Rekonstruktion ohne Wiederherstellung der ursprünglichen Funktion ist das Alte Schiffshebewerk seit dem 12. September 1992 als Museum für die Öffentlichkeit zugänglich. Zum Museum gehören: Das Schiffshebewerk selbst mit seinen fünf Schwimmerschächten, die Stahlfachwerkkonstruktion, der begehbare Trog und die Ober- und Unterhaupttürme. Das ehemalige Kessel- und Maschinenhaus, in dem die Dauerausstellung zur Geschichte der Binnenschifffahrt und des Kanalwesens zu sehen ist. Das Motorgüterschiff "Franz Christian" mit der Ausstellung "Leben und Arbeiten an Bord" im Laderaum.
Seit 1999 ist auch das sogenannte Oberwasser (ein 400 Meter langer Kanalabschnitt oberhalb des Hebewerks) zu besichtigen. Hier zeigt das Museum unter anderem eine Anlege- und Verladestelle für Güterschiffe, eine Hellinganlage zur Schiffsreparatur mit historischem Drehkran aus dem Jahr 1906 und einen Kanaldurchlass mit altem Klapptor (1914) und historischer Hubbrücke (1897). Im Oberwasser befindet sich außerdem eine Sammlung von historischen Schiffen und schwimmenden Arbeitsgeräten, die noch restauriert und erforscht werden und daher noch nicht begehbar sind.
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Autor: Route der Industriekultur/ Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
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