Pfarrkirche St. Peter in Köln

Außenansicht des Chors

Außenansicht mit Blick zum Glockenturm

Romanischer Turm von Sankt Peter Köln mit dauerhafter Lichtinstallation DON'T WORRY von Martin Creed

Blick zur Orgelempore

Blick in den Innenraum

Eduardo Chillida, Altarskulptur "Gurutz Aldare"

Sanierung Pfarrkirche St. Peter in Köln

www.sankt-peter-koeln.de/

Leonard-Tietz-Str. 6, 50676 Köln

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

Mitte 12. Jh. / 1513-25 / 2000

Romanik
Gotik
Gegenwart

Wiegmann & Trübenbach Architekten, Köln
(Sanierung und Neukonzeption des Innenraumes)
Architekt Karl Band
(Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg)

Katholische Kirchengemeinde Sankt Peter

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Objekte gesamt: 2010

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Sanierung Pfarrkirche St. Peter in Köln

Die zwischen Neumarkt und Heumarkt gelegene katholische Pfarrkirche Sankt Peter bildet mit der benachbarten romanischen Cäcilienkirche die letzte erhaltene Doppelkirchenanlage in Köln. Auf den Fundamenten einer römischen Thermenanlage gegründet, ist der Anfang des 16. Jahrhunderts nach einigen Vorgängerbauten errichtete Sakralbau baugeschichtlich als spätgotische dreischiffige Emporenbasilika einzustufen
Den Anfang der 60er Jahre abgeschlossenen Wiederaufbau der Kirche nach dem zweiten Weltkrieg übernahm der damalige Regierungsbaumeister Karl Band.
Nach der Übernahme der Jesuitenpfarrei durch Friedhelm Mennekes S.J. wurde Ende der Achtziger Jahre die „Kunst-Station Sankt Peter – Zentrum für zeitgenössische Kunst und Musik“ gegründet
Die fortschreitende Verschlechterung der Bausubstanz machte in den späten neunziger Jahren eine Sanierung unumgänglich.
Das Konzept der Architekten sah vor, den vorhandenen Bestand so mit der Qualität des Neuen zu verknüpfen, dass eine harmonische, klare Raumwirkung entsteht. Ein wesentliches Stilmittel hierbei war es, Boden, Decke und Wände als raumbildende Elemente in ihrer Farbigkeit dem vorhandenen Naturstein der Stützen, Bögen, Gewölbe und Emporenbrüstungen anzupassen.
Am deutlichsten wird dies bei der Wahl des hellgrauen Farbtons für den Wandputz, dessen grobe Oberflächenstruktur durch den Verzicht auf einen Anstrich erfahrbar bleibt. Um einen einheitlichen Gesamteindruck zu erhalten, wurden Elemente wie Türen und hölzernes Mobiliar der Farbigkeit des Wandputzes durch eine entsprechende Lackierung angepasst.
Die Pfeiler flankierende eigens entworfene kubische Leuchtkörper erhellen den Kirchenraum ebenso wie in die Gewölbekappen der Seitenschiffe eingelassene Downlights.
Insgesamt bringt die Umgestaltung ein Erscheinungsbild hervor, welches nicht Tradition und Moderne als Kontrast gegenüberstellt, sondern aus beiden Aspekten eine gelungene Synthese bildet.

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Auszeichnungen:
Kölner Architekturpreis 2003 (kap - KKV, BDA Köln, DWB, AFR), Auszeichnung
Architekturpreis NRW 2004 (BDA NRW), Auszeichnung

Autor: Corinna Franken (koelnarchitekur) / Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 25.03.2008

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