Salvatorkirche in Duisburg

Ansicht von Nordost

Innenansicht mit Blick nach Osten

Salvatorkirche Duisburg

www.salvatorkirche.de

Burgplatz, 47051 Duisburg

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1316 / 1353-1415 / 1847-52

Gotik

Rudolf Wiegmann
(Spätgotische Sanierung)
Meister Grevenbroek
(Barocke Turmhaube)
Johannes Haller
(Westturm)

Deutsche Ordensritter

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Salvatorkirche Duisburg

Die Salvatorkirche ist die größte und wichtigste Kirche des mittelalterlichen Duisburg. Sie befindet sich auf dem Burgplatz und gehört zu den ältesten Bauten der Stadt. Im Laufe ihrer langjährigen Baugeschichte prägte sie die Silhouette der Stadt.
Zum ersten Mal wurde eine Kirche auf der Königspfalz 893 erwähnt. Dabei handelte es sich um eine Holzkapelle des Königshofes zu Duisburg. Durch einen Brand, verursacht durch Normannen, wurde diese Kapelle zerstört und im 11.Jahrhundert durch eine steinerne Pfalzkirche ersetzt. Im 12.Jahrhundert wurde dieser Pfalzkirche durch eine dreischiffige romanische Basilika mit Westturm ersetzt. 1283 zerstörte ein erneuter Brand die Kirche.
Den Neuaufbau der Kirche im Jahr 1316 schreibt man den Deutsch-Ordensrittern zu. Dies ist das Jahr der Grundsteinlegung der heutigen Kirche. Der Turm der Kirche wurde damals als Wachturm der Stadt benutzt und für den höchsten am Niederrhein gehalten. 1415 war der Bau vorübergehend fertig gestellt worden. Durch mehrere Brände kam es zur Erneuerung einzelner Bauteile. So wurde z. B. der 1467 vollständig abgebrannte Turm 1479-1523 durch den Baumeister Ferdinand Specht und den Architekten Johannes Haller wiederhergestellt.
Nach dem Blitzeinschlag von 1613 bekam der Turm 1684-1692 von Meister Grevenbroek eine barocke Turmhaube. 1847-52 wurde die Kirche durch den Düsseldorfer Architekten Rudolf Wiegmann im spätgotischen Stil renoviert. In dieser Umbauzeit kommt auch das historisierende Strebepfeilersystem des Langhauses hinzu.
Bei den Bauarbeiten des frühen 20. Jahrhunderts bekam der Turm einen neuen, achteckigen, neogotischen Turmhelm. Durch die Bombeneinschläge im 2. Weltkrieg kam die gesamte Kirche zu erheblichen Schäden, die erst nach einer 15-jährigen Wiederaufbauzeit zum größten Teil beseitigt waren. 1960 war die Kirche wieder benutzbar. Der Kirchturm ist bis heute ohne Helm geblieben, die Fresken sind für immer verloren.
Heute lässt sich die spätgotischen Salvatorkirche als eine dreischiffige, kreuzförmige Gewölbebasilika beschreiben. Das Prägnante des Grundrisses der Kirche ist sein fünfjochiges Langhaus mit nicht ausladenden Querschiffen. Im Bau wurden unterschiedliche Materialien verwendet, unter anderem Trachyt, Sandstein, Backstein und Tuff.

Autor: Maria Strugach

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