Ansicht des Neuen Palais von Westen

dreigeschossiges Haupthaus

Portal des Neuen Palais mit säulengetragenen Altan

Rückansicht des Neuen Palais

allegorische Figuren in Rundbogennischen

Blick auf das neue Palais durch den Palaisgarten

Grundriss des Neuen Palais, Zustand um 1855

Neues Palais Detmold (Hochschule für Musik)

Neustadt 22, 32756 Detmold

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1706 - 1718 / 1847 - 1857 /1863 -1864

Barock
Klassizismus

Hofbaurat Wilhelm von Meien
(gartenseitige Erweiterung)
Baurat Heinrich Strack
(Umbau 19. Jh.)
Hans Hinrich Rundt
(Ursprungsbau 18. Jh.)

Gräfin Amalia zur Lippe
(Ursprungsbau 18. Jh.)

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Objekte gesamt: 2010

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Neues Palais Detmold (Hochschule für Musik)

Das Neue Palais in Detmold wurde ursprünglich als Dependance des Fürstlichen Residenzschlosses unter dem Namen „Haus Favorite“ für Gräfin Amalia zur Lippe, der zweiten Ehefrau von Graf Friedrich Adolf zur Lippe-Detmold, erbaut. Heute beherbergt das Gebäude die Detmolder Hochschule für Musik.

Bei dem Gebäude handelt es sich um einen Dreiflügelbau aus Werkstein, der durch eine Pilasterordnung gegliedert wird. Auf der Gartenseite befindet sich der im Norden gelegene Anbau aus dem 19. Jahrhundert, der früher als Speisesaal diente und heute als „Brahmssaal“ von der Musikhochschule genutzt wird. Der Saal bildet einen halbrunden Abschluss des Neuen Palais. An der Fassade der Gartenseite finden sich allegorische Figuren in Rundbogennischen.

Graf Friedrich Adolf zur Lippe-Detmold hatte das Grundstück seiner Ehefrau Amalia geschenkt, die anschließend den Bau der Dreiflügelanlage des Neuen Palais anordnete. Von 1706 bis 1718 wurde nach Entwürfen des Hamburger Baumeisters Hans Hinrich Rundt ein zweigeschossiger Hauptbau mit einem hohen Mansarddach errichtet, zu dem auch ein um 1718 entstandener Garten im französischen Stil gehörte. Haus und Garten wurden jedoch im 19. Jahrhundert umfassenden Umbauten unterzogen. Der Palaisgarten wurde dabei um 1850 bis 1860 zum Landschaftsgarten umgestaltet und ist heute ein öffentlicher Park.

Dem Haupthaus wurde von 1847 bis 1854 unter Fürst Leopold II. nach Plänen des Berliner Baurats Heinrich Strack ein weiteres Geschoss aufgesetzt sowie der Altan und die Freitreppe vor dem Gartenportal hinzugefügt. Zusätzlich wurde das Mansarddach entfernt und das Gebäude erhielt ein Flachdach mit Balustraden. 1863/1864 folgte zudem ein Anbau auf der Gartenseite von Wilhelm von Meien und 1867/1868 ein Verbindungsbau zum südlichen Flügel des Gebäudes. 1948/49 wurden die zwei Flügel im Zuge der Umnutzung des Neuen Palais zur Hochschule für Musik um ein Attikageschoss ergänzt. Von 2004 bis 2006 wurden die Innenräume der Hochschule saniert. Dabei wurden historische Deckenmalereien und Fußböden entdeckt, die anschließend restauriert wurden.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 03.11.2015

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