Mehrfamilienhäuser Neuss-Erfttal

Euskirchener Straße 14-36, 41469 Neuss

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ausgezeichnetes Objekt

2010

Gegenwart

Ulrich Hochgürtel
(Bauleitung)
Mueller + Partner
(Freiraumplanung)
pesch partner architekten stadtplaner
Ağırbaş / Wienstroer Architektur & Stadtplanung
Grosser Architekten

Neusser Bauverein AG

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Objekte gesamt: 2010

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Mehrfamilienhäuser Neuss-Erfttal

Bei der Errichtung der Mehrfamilienhäuser in Neuss-Erftal wurden die ersten beiden Bauabschnitte durch drei Architekturbüros (Grosser Architekten, Ağırbaş / Wienstroer Architektur & Stadtplanung, pesch partner architekten stadtplaner) bearbeitet, wobei jedes Büro drei Gebäudezeilen bearbeitete. Die neuen Wohngebäude an der Euskirchener Straße ersetzen einen bis zu achtgeschossigen Häuserkomplex aus den 1970er-Jahren, der den heutigen städtebaulichen und ökologischen Anforderungen nicht mehr entsprach.
Die neuen Gebäude sind kammartig angeordnet und bestehen aus dreigeschossigen Wohnzeilen, die am südlichen Ende der Anlage mit einer viergeschossigen Zeile mit Wohngruppen gefasst ist. Die Gesamtanlage wird von einem zentralen Blockheizkraftwerk versorgt.
Entsprechend der differenzierten Nachfrage auf dem örtlichen Wohnungsmarkt entstanden Mietwohnungen, Wohngruppen und Eigentumswohnungen in einer zukunftsfähigen Mischung einschließlich sozialer Pflegeeinrichtungen und Serviceangebote.
Die Wohnungen des neuen Quartiers sind überwiegend nach Süden orientiert. Alle 113 Wohnungen sind mit Terrasse und Garten oder Balkon ausgestattet und profitieren darüber hinaus von großzügigen Gemeinschafts- und Spielflächen und einem autofreien Umfeld, da der ruhende Verkehr in zwei Tiefgaragen untergebracht ist.
Die Wohnanlage in Neuss wird durch eine in das städtebauliche Konzept und in die Baukörper integrierte Lärmschutzwand erheblich aufgewertet. Zum einen wird der Lärm von der westlich angrenzenden stark befahrenen Durchgangsstraße (L380) zurückgehalten, sodass für die gemeinschaftlichen und individuellen Freiflächen eine hohe Aufenthaltsqualität gewonnen wird. Zum anderen ist in der Lärmschutzwand die Gebäudeerschließung über Laubengänge integriert.
Kostendämpfend wirkt, dass sich mehrere Häuser einen Aufzug teilen. Die gesamte Anlage ist barrierefrei gestaltet. Die Lärmschutzwand bietet nicht nur eine funktionelle Bereicherung, sondern hält die Wohnsiedlung auch gestalterisch zusammen.

Auszeichnungen:
Deutscher Bauherrenpreis Neubau 2012 (Kooperation GdW, BDA, DST, BDLA, DSD), Preisträger

Autor: Grosser Architekten / Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
Stadtplanung » Platz- und Quartiersplanung
Architektur » Wohnbauten » Mehrfamilienhäuser/Wohnsiedlungen

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