Ehem. Brauhaus Haus Geist in Oelde

Blick von Norden

Torhaus mit Renaissance-Portal

Ansicht Hauptburg

Haus Geist

Haus-Geist-Weg 10, 59302 Oelde

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1750-55

Renaissance

Franz Christoph Nagel

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Haus Geist

Die drei Kilometer von Oelde entfernt liegende Schlossanlage wurde vom Paderborner Hofarchitekten Franz Christoph Nagel entworfen und in den Jahren 1750-55 auf zwei Inseln errichtet.
Die Anlage wurde erstmals im elften Jahrhundert erwähnt und gehörte bis 1355 zum Kloster Freckenhorst. In den Jahren 1640-1773 diente Haus Geist als Niederlassung des Jesuiten-Ordens.
Auf der quadratischen Hauptburg befand sich ursprünglich das Herrenhaus, eine Dreiflügelanlage in Formen der Lipperenaissance, die 1560-68 durch Laurenz von Brachum für Franz von Loë errichtet wurde.
1806-09 wurde Haus Geist, ausgenommen das Torhaus, bis auf den Sockel abgebrochen und die Schlosskirche auf der Vorburg nach einem Brand im Jahr 1813 abgetragen.
Das Hauptgebäude von drei Geschossen Höhe ist mit einem Mansardwalmdach bedeckt. Auf Fundamenten des Renaissance-Nordflügels wurde dieser Bau aus Backstein mit einer Werksteingliederung errichtet und die Hofseite mit einem Mittelrisalit versehen.
Nur wenige Teile des ehemaligen Renaissanceschlosses sind erhalten, darunter das Torhaus mit Pfeilern aus Rustika mit Hermenaufsätzen und das ehemalige Brauhaus auf der Vorburg. Der reiche Dekor des Backsteinbaus mit roter Fassung und weißem Fugenstrich wurde bei der Restaurierung 1982 wiederhergestellt. Die Fassade ist mit horizontalen Bändern aus verputztem Backstein und Lisenen im Dreiecksgiebel geschmückt.
Im Südwesten der Anlage liegt eine Scheune aus Fachwerk mit Tordurchfahrten an beiden Giebelseiten aus dem Jahr 1792.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 27.08.2012

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