Südflügel Haus Assen

Turm Alt-Assen

Blick vom Innenhof

Eingang Neu-Assen

Hofseitige Durchfahrt mit reich dekoriertem Torbogen

Ostansicht

Neugotische Kapelle

Blick vom Burggraben auf Neu-Assen und Kapelle

Detail wasserseitige Front mit Turm von Alt-Assen

Giebel bekrönte Durchfahrt von Neu-Assen

Haus Assen

Assenweg 1, 59510 Lippetal

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

x zum Schließen, hier klicken

denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

15. Jh. / 1564 / 1997 (Restaurierung)

Renaissance

Laurenz von Brachum
(Neu-Assen)

- keine Angabe -

Objekt merken | Merkliste / Routenplaner (0)

Objekte gesamt: 2010

Volltextsuche:

Objekte suchen:

Jetzt suchen

Detailsuche mit weiteren Suchkriterien

Objektanzahl: 2122

Haus Assen

Haus Assen in Lippetal-Lippeborg gilt als aufwändigstes Schloss der Lipperenaissance und wird seit Umbau und Restaurierung im Jahr 1997 als Internat genutzt.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Anlage in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. In mehreren Bauphasen entstand daraufhin eine unregelmäßige Schlossanlage, die sich um zwei Höfe gruppiert und von einer Graft umschlossen ist. Im Süden der Zweiinselanlage schließt der Wirtschaftshof sowie ein Torhaus auf einer Vorburg an. Durch eine Erbteilung im Jahr 1455 wurde die Anlage in eine Hauptburg „Alt-Assen“ und eine Vorburg „Neu-Assen“ aufgegliedert. Nachdem die beiden Häuser 1598 wieder vereint wurden, überbaute man den Graben zwischen den beiden Inseln in mehreren Schritten.
Ab 1455 wurde auf Neu-Assen ein sogenanntes festes Haus errichtet, das ab 1564 durch einen Neubau von Laurenz von Brachum ersetzt wurde. Im 19. Jahrhundert wurde Neu-Assen umgebaut und instandgesetzt sowie um eine neugotische Kapelle im Südwesten erweitert. Die Baugeschichte von Alt-Assen ist nicht abschließend geklärt: Der Flügelbau stammt vermutlich aus dem 15. Jahrhundert und wurde mehreren Umbaumaßnahmen unterzogen. Nach einem Einsturz in den Jahren 1901/02 wurden der Turm und die östlichen Teile des Flügels wiederaufgebaut. 1927/28 wurde die Schlossanlage umfassend saniert.
Die süd- und hofseitigen Fassaden aus Werkstein sind reich geschmückt: Masken, Löwenköpfe, bossierte Steine, Wappen- und Inschrifttafeln zieren Neu-Assen, die Fassade des Südflügels gliedern geometrische Formen aus Backstein. Die von einem reich dekorierten Giebel bekrönte Durchfahrt wird von Rustika gerahmt und ist mit dem Wappen der Erbauer versehen. Durch einen Torbogen mit Pilastern, einer Inschrifttafel mit dem Glaubensbekenntnis und steinernen Figuren gelangt der Besucher zum Haus Alt-Assen.
In den Innenräumen ist nach wiederholten Umbauten nur wenig der ursprünglichen Ausstattung erhalten, dazu zählen Türeinfassungen und Kamine mit Beschlagwerk aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Erhalten ist auch ein Saal mit Darstellung der Erschaffung Evas, der mit Hermen, Wappenkartuschen und Masken dekoriert ist.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

Objektkommentare

0 Kommentare / Kommentar verfassen

Objektkommentar verfassen

zum Objekt Haus Assen

Ihr Kommentar wird vor Freischaltung durch die baukunst-nrw Redaktion geprüft.

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen.*

Mit dem Absenden dieses Formulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre persönlichen Daten zur Bearbeitung Ihres Kommentars verwendet werden (Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung).

*Pfichtfelder müssen ausgefüllt werden

Kommentar senden

 

Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Schlösser/Burgen/Stadtbefestigungen

keine Aktion...

Wir möchten unsere Website nutzerfreundliche für Sie gestalten. Deshalb verwenden wir Cookies. Wenn Sie unser Angebot weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.