Luftbild der Klosteranlage in Herzebrock-Clarholz

Blick in den Ehrenhof der Propstei

seitlicher Blick auf die Fassade des Propsteigebäudes

Mittelrisalit des Propsteigebäudes

Propsteigebäude mit rekonstruiertem Klostergarten

St. Laurentius, Kirche des ehemaligen Klosters

Blick in den Propsteihof in Clarholz

Pfarrhaus; ehemaliges Konventshaus

Pfarrbücherei, ehemalige Zehntscheune

Ehem. Prämonstratenserkloster Herzebrock-Clarholz

Propsteihof, 33442 Herzebrock-Clarholz

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1133/34 (Gründung) / 1146 (St. Laurentius) / nach 1700 (Umbau)

Barock
Romanik
Gotik

Baumeister Nikolaus Wurmstich
(Probstei 1705-07)
Hofarchitekt Gottfried Laurenz Pictorius
(Probstei 1705-07)

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Objektanzahl: 2149

Ehem. Prämonstratenserkloster Herzebrock-Clarholz

Das ehemalige Kloster des Prämonstratenserordens in Clarholz wurde 1133/34 durch Rudolf von Steinfurt und den Ordensgründer, den Heiligen Norbert von Xanten, gestiftet.

Von den mittelalterlichen Bauten des Gebäudeensembles ist heute noch die ehemalige Klosterkirche und heutige katholische Pfarrkirche St. Laurentius erhalten. Der Kernbau der Kirche wurde kurz nach der Klostergründung errichtet und 1175 geweiht. Bei Umbauten im 14. Jahrhundert wurde St. Laurentius zu einer gewölbten Hallenkirche erweitert.

Die gesamte Klosteranlage mit ihren Gartenflächen ist von einer Gräfte umgeben. 2003 wurden die historischen Klostergärten rekonstruiert.

Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die gesamte mittelalterliche Anlage umstrukturiert und im Stil des Barock umgestaltet. 1803 wurde das Kloster säkularisiert, woraufhin 1810/11 große Teile der ehemaligen Klosteranlage abgebrochen wurden, darunter das angrenzende Kapitelhaus, der Kreuzgang und die sogenannte Schneiderkapelle (zwischen Südquerhaus und Chor); außerdem das Klausurgebäude, die Alte Probstei, die Hauptökonomie und weitere Wirtschaftsgebäude. Die südliche Apsis wurde 1959 wiederaufgebaut.

Von den Klausurgebäuden südlich der Kirche ist das Konventshaus von 1726 erhalten. Im Westen der Anlage liegt die ehemalige Ökonomie mit einem großen Hof, angrenzend der Ehrenhof der Probstei mit einem Garten sowie die Zehntscheune von 1759. Das Probsteigebäude wurde 1705 bis 1707 nach Plänen von Nikolaus Wurmstich und Entwürfen von Gottfried Laurenz Pictorius als Backsteinbau errichtet. Es wurde auf einem hohen Bruchsteinsockelgeschoss errichtet und wird von einem Walmdach abgeschlossen. Auf der Seite des Probsteiehrenhofs befindet sich der durch einen übergiebelten Mittelrisalit hervorgehobene Eingangsbereich, der über eine zweiläufige Freitreppe erreichbar ist. Über einen einachsigen Flügel ist das Probsteigebäude an das Konventshaus angebunden. Heute beherbergt die Probstei ein Klostermuseum und wird vom Freundeskreis Probstei Clarholz für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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