Luftbild der Burg Vischering

Hofseite der Kernburg

Burg Vischering am Abend

Westansicht der Kernburg

Auslucht

Wirtschaftsgebäude der Vorburg: die zweiflügelige Remise (links) und das Bauhaus (rechts)

Rittersaal von Burg Vischering

Grundriss Burg Vischering

Burg Vischering

www.burg-vischering.de/

Berenbrock 1, 59348 Lüdinghausen

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt

1271 gegründet / 1521-70 (Neubau)

Renaissance

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Burg Vischering

Burg Vischering, die seit dem 14. Jahrhundert ihren Namen trägt, wurde spätestens 1271 von Bischof Gerhard von der Mark zur Grenzsicherung gegründet. Heute als Münsterlandmuseum genutzt, zählt die ehemalige Ringmantelburg aufgrund ihrer Ausdehnung und des guten Erhaltungszustands zu den bedeutendsten Wasserburgen im Münsterland. Die Burg ist im Besitz der Familie von Droste.
Nach einem Brand im Jahr 1521 musste die Hauptburg bis 1570 größtenteils neu errichtet werden. Im Zuge dessen wurden die Wehrfunktionen abgeschwächt, um die Wohnräume komfortabler und repräsentativer gestalten zu können. Weitere Umbauten wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowie umfassende Sanierungen und Instandsetzungen im 20. Jahrhundert durchgeführt.
Erhalten ist die ursprüngliche Anlage von Hauptburg und Vorburg, die auf zwei Inseln gelegen und nur über eine lange Brücke zugänglich von der Stever umflossen wird. Die Gräfte ist von einem Wall umgeben. Die Vorburg versperrte den direkten Zugang zur Hauptburg und war zusätzlich durch ein Vorwerk mit einer Kapelle und weiteren Gräben geschützt.
Die Hauptburg, auf nahezu kreisrundem Grundriss, besteht aus vereinheitlichten Baukörpern, die sich in zwei Geschossen auf einem hohen Kellersockel erstrecken. Bedeckt ist der weitgehend schmucklose Bau aus Back- und Sandstein von einem Satteldach. Reste der Schildmauer von der Ringmantelburg aus dem 13. Jahrhundert sind auf der Feldseite erhalten und reichen zum Teil bis in das Erdgeschoss. Betreten wird die Hauptburg über eine Zugbrücke und durch den anschließenden tonnengewölbten Durchgang im Torhaus im Westen der Anlage.
Heute beherbergt die Burg Vischering das Münsterlandmuseum.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 23.04.2012

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