Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Übersicht von Westen

Anneliese Brost Musikforum Ruhr, von Süd-Westen

Anneliese Brost Musikforum Ruhr, von Osten

Anneliese Brost Musikforum Ruhr, von Osten

Anneliese Brost Musikforum Ruhr, von Osten

Anneliese Brost Musikforum Ruhr, von Osten

Anneliese Brost Musikforum Ruhr, von Westen

Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Eingangsfront

Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Eingangsfront

Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Kircheninnenraum

Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Kircheninnenraum

Anneliese Brost Musikforum Ruhr, integrierte Kirchentür

Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Konzertsaal

Anneliese Brost Musikforum Ruhr

www.bochumer-symphonie.de/

Viktoriastraße 64, 44787 Bochum

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1868-1872 (Marienkirche) / 2013-2016 (Musikforum)

Historismus
Gegenwart

Bez+Kock Architekten
(Musikforum)
Gerhard August Fischer
(Marienkirche)

Stiftung Bochumer Symphonie
(Musikforum)

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Anneliese Brost Musikforum Ruhr

Das neu gebaute Anneliese Brost Musikforum Ruhr steht zwischen dem Bochumer Schauspielhaus und dem Landgericht unweit des Bochumer Hauptbahnhofes. Es liegt im neuen Kreativquartier Viktoriastraße. Die Bauzeit betrug insgesamt 17 Jahre. Verwirklicht wurde das Projekt von Bez+Kock Architekten. Der Neubau schließt die historische Marienkirche ein, die in den 1880er Jahren von Gerhard August Fischer erbaut wurde.

Die Marienkirche bildet das Zentrum des neuen Anneliese Brost Musikforums. Es handelt sich um eine historistische, drei-schiffige Hallenkirche mit großen Spitzbogenfenstern, einem vorgelagerten Turm, der auch als Eingangsbereich dient und einem angeschlossenen Chor. Nach der Zerstörung im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche ab 1951 wieder aufgebaut und 1953 neu geweiht.

Der Außenbau der Marienkirche ist durch breite spitzbogige Fenster gekennzeichnet, die durch Blendarchitektur voneinander abgetrennt sind. Die Fensterjoche werden an der Fassade zudem von schmalen Strebepfeilern gegliedert. Der Turm ist in der Höhe zweigeteilt und verfügt ungefähr in halber Höhe über eine begehbare Empore mit einer neugotischen Balustrade und vier massiven Strebepfeilern mit Fialen. Nach einer umfangreichen Sanierung wurde die Marienkirche zu einem zentralen Foyer umgebaut und ist somit städtebaulicher und funktionaler Mittelpunkt des neuen Musikzentrums. Hierzu wurde der Kircheninnenraum glatt weiß verputzt und eine flache Decke mit eingelassenen Glassteinen eingezogen. Zusammen mit den belassenen ebenfalls weiß gestrichenen hohen Pfeilern, deren Kapitelle mit Gold hervorgehoben werden, entsteht ein heller, offener Saalbau mit sehr hohen Decken und einem durchlichteten Inneren.

Zu beiden Seiten der Marienkirche wurden mehrere Baukörper angeordnet, die sich in ihrer Größe und Länge an den Maßen des Kirchenbaus orientieren. Entlang der Viktoriastraße ist abhängig von der Innenraum-Nutzung eine Staffelung zu erkennen. Südlich der Kirche schließt sich der Konzertsaal der Bochumer Symphoniker an. Er verfügt über 900 Sitzplätze und ein Raum-Volumen von 13.900m³. Ausgekleidet ist der Konzertsaal mit dunklem Holz und hellem Leder. Die Stuhlreihen steigen über Parkett und Ränge an und gewährleisten sowohl optimale Sicht als auch Akustik. Nördlich der Marienkirche wurde ein weiterer Multifunktionssaal eingerichtet, der auch durch die Musikschule genutzt wird.

Die Neubauten nördlich und südlich der Marienkirche setzen sich durch helles Klinkermauerwerk von dem dunkleren historischen Bau ab. Großformatige Fensteröffnungen sorgen für viel Tageslicht und einen freundlichen Außeneindruck. Westlich vor dem Gebäudeensemble erstreckt sich ein terrassenartiger Vorbereich, der durch einen davor angelegten Baumhain ergänzt wird.

Auszeichnungen:
Auszeichnung guter Bauten 2017 (BDA Bochum-Hattingen-Herne-Witten), Auszeichnung

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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