Ansicht der Nicolaikirche von Nordosten

Blick vom Blömkeberg auf die Stadt und die Altstädter Nicolaikirche

Blick vom Johannisberg auf den Westturm der Nicolaikirche

Kirchturm Nicolaikirche mit Turmaufsatz aus Beton

Blick auf die Vorgängerkirche der Nicolaikirche von Südosten (1904)

Grundriss der Vorgängerkirche der Nicolaikirche

Altstädter Nicolaikirche

Altstädter Kirchstraße 12 a, 33602 Bielefeld

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1. H. 14. Jh. / 1954-63

Gotik
1950er-70er Jahre

Bernhard Hopp
(Wiederaufbau)
Rudolf Jäger
(Wiederaufbau)

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Altstädter Nicolaikirche

Die evangelische Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld wurde ursprünglich in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts errichtet. Sie musste jedoch nach fast vollständiger Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut werden. Eine Vorgängerkapelle gab es bereits im 13. Jahrhundert, die der Paderborner Bischof 1236 zur selbständigen Pfarrkirche ernannte. Eine Urkunde aus dem Jahr 1308 belegt eine Stiftung zum Kirchbau und 1317 wird das Patrozinium der Altstädter Nicolaikirche, die dem Heiligen Nikolaus von Myra geweiht ist, erstmals erwähnt. Ab 1541 finden in der Kirche protestantische Gottesdienste statt.

Bei einem Bombenangriff im Jahr 1944 erlitt die Kirche so schwerwiegende Schäden, dass nur noch Teile der vier Außenmauern und des Turms von der alten Kirche übrig blieben. Ab 1954 wurde die Kirche schließlich wieder - in Anlehnung an den Ursprungsbau - als dreijochige Hallenkirche aus Bruchstein mit einem 81,5 Meter hohen Westturm aufgebaut. Dabei wurden die erhaltenen Reste des Turms und der Außenmauern in die neue Kirche integriert. Die Entwürfe für den Neubau stammen von Bernhard Hopp.

Die Seitenwände der Nicolaikirche werden durch Strebepfeiler und große dreibahnige Spitzbogenfenster ohne Maßwerk unterteilt. Anders als bei der Vorgängerkirche schließt der Chor des Neubaus anstatt mit einer Apsis mit einem rechteckigen Chorbereich ab. Eine Fensterrose, die vom Künstler Karl Muggly gestaltet wurde, erleuchtet den Chorraum. Auch der Turm wurde nicht mit seiner barocken Haube wiederhergestellt, sondern erhielt einen modernen Turmaufsatz aus Beton. Dieser weist eckige Streben an der Seite auf und wird von einem spitzen Helm abgeschlossen.

Das Westportal am Turm der Nicolaikirche wurde 1962 von Gerhard Marcks geschaffen. Die vier Bildfelder zeigen den Einzug Christi in Jerusalem mit drei jubelnden Frauen unterhalb der Szene und das Motiv Ecce Homo mit drei drohenden Männern im darunter liegenden Bildfeld. Der Innenraum der Altstädter Nicolaikirche Bielefeld wird durch schlanke Pfeiler, Gurtbögen und Kuppelgewölbe unterteilt. Von der Ausstattung der Vorgängerkirche hat sich der große Flügelaltar aus Antwerpen erhalten, der um 1520 entstanden ist.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 01.06.2016

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