Umbau Kindertagesstätte mit Familienzentrum Krefeld

Westwall 200, 47793 Krefeld

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Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

2013

Gegenwart
1950er-70er Jahre

Blank und Franke Landschaftsarchitekten
(Außenraumplanung)
Kempen | Kleinheyer Architekten

Stadt Krefeld

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Objekte gesamt: 2010

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Umbau Kindertagesstätte mit Familienzentrum Krefeld

Kempen und Kleinheyer Architekten haben die ehemalige Volksschule in der Krefelder Innenstadt zu einer barrierefreien Kindertageseinrichtung mir Familienzentrum umgebaut und erweitert. In fünf Gruppen werden ca. 100 Kinder (mit sechs Integrativplätzen) von vier Monaten bis zum Schuleintritt auf fünf Ebenen betreut.
Durch die Neugliederung der Fassade des viergeschossigen Bestandsgebäudes von 1954 und die Ergänzung der Erker erhält das Gebäude eine neue Identität im Straßenbild. Die Kinder können die Erker als Ausguck, Spielbühne, Rückzugsort oder Kletterherausforderung nutzen. Durch die zweigeteilte Außentreppe wurden Flächen für das zentrale Eltern-Café, für die Bauecke und den zusätzlichen Experimentierraum frei. Der zweigeschossige, L-förmige Anbau bildet einen kleinen Innenhof. Trotz kompakter Bauweise entstehen durch die großflächigen Verglasungen vielfältige Durchblicke, Ausblicke und Sichtbeziehungen. Das Farbkonzept der Kita– jede Gruppe erhält ihre eigene Farbe – erleichtert die Orientierung und stärkt die Gruppenidentität. Durch das offene Konzept werden die räumlichen, sowie Spiel- und Aktionsangebote von allen im ganzen Haus genutzt.

Auszug Jurybewertung:
„Der ungewöhnliche Entwurfsansatz, ein nicht mehr genutztes Schulgebäude in geschlossener gründerzeitlicher Bebauung zu einer Kindertagesstätte mit Familienzentrum umzunutzen, wird konsequent umgesetzt. Die ursprünglich maßstabssprengende Fassade wird durch behutsame Eingriffe wie der Veränderung der Fensterformate, das farbliches Absetzen des 3. OG und der Verlegung des Eingangs gestalterisch besser in die vorhandene Gebäudezeile eingebunden. Die teilweise vorspringenden Fenster greifen mit modernen Mitteln die Plastizität der Gründerzeitfassaden auf und schaffen eine gute optische Verbindung zwischen den Innenräumen und der prägenden Allee des Westwalls. Die Kubatur des Erweiterungsbaukörpers im Blockinnenbereich kann aus ähnlichen Anbauten auf zahlreichen benachbarten Grundstücken hergeleitet werden. Die innenräumliche Organisation mit zentralem Elterncafé im EG und geschossweise angeordneten Gruppenbereichen ist überzeugend gelöst. Das zurückhaltende, harmonische Farbkonzept unterstützt die innenräumliche Orientierung. Die Jury lobt insbesondere die räumliche Großzügigkeit sämtlicher Funktionsbereiche trotz der beengten innerstädtischen Situation.“

Autor: Kempen und Kleinheyer Architekten / Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 03.09.2014

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Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Schulen/Kindergärten/Altenwohnanlagen

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