Stadtmauer im Innenhafen

Schäferturm

Stadtmauer in der Nähe des Schwanentors

Turm am Schwanentor

Stadtmauer Untermauerstraße

Stadtbefestigung Duisburg

Innenhafen und Altstadt, 47051 Duisburg

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

11. Jh.

Vorromanik

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Objekte gesamt: 2010

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Stadtbefestigung Duisburg

Die Überreste der Stadtmauer sind die wenigen verbliebenen Zeugnisse des mittelalterlichen Stadtkerns von Duisburg.
Die erste Befestigungsanlage, die archäologisch nachgewiesen werden konnten, umschloss das kleine Gebiet des Burgplatzes. Sie wurde im 11. Jahrhundert erbaut und bestand aus einem Graben und Wall mit Palisadenzaun. Diese Befestigung ist jedoch schnell aufgegeben worden, um eine sicherere Grenzlinie zu errichten.
1129 wurde es den Duisburgern erlaubt, die Steine im Wald ohne Abgaben zu brechen. Zu diesem Zeitpunkt bekam die Siedlung Stadtrechte und wurde zur Stadt Duisburg.
Mit der Zeit veränderte sich jedoch der Verlauf der Stadtmauern. Zu Beginn verlief sie an der Stelle der heutigen Obermauerstraße im Osten und der Steinschen Gasse im Süden. Im Norden grenzten die Stadtmauern an das Ufer des früheren Rheinarms, dem heutigen Innenhafen. Erst später wurde die zunächst außerhalb der Stadtmauer befindliche Marienkirche in das befestigte Gebiet eingeschlossen, d. h. der südlich-westliche Mauerverlauf wurde geändert, wodurch sich das befestigte Gebiet vergrößerte.
Wie man dem Stadtplan des Corputius aus dem Jahre 1566 entnehmen kann, bestand die Stadtbefestigung aus einer Mauer mit 4 Stadttoren (Schwanentor, Kuhtor, Stapeltor und Marientor), verstärkt durch mehrere halbkreisförmige Türme. Lediglich der Koblenzer Turm im Nord-Osten, heute im Innenhafen nähe Springwall, war ein Vieleck im Grundriss.
Gebaut wurden die Mauern aus Bruchsteinen, Tuffstein und Backsteinen. Die Haupttore waren ganz aus Backstein. Auf der Innenseite der Befestigung befand sich ein Wehrgang auf hohen spitzbogigen Arkaden und war vermutlich in einer Holzkonstruktion ausgeführt.
Durch die Änderung des Rheinflussverlaufs und dem damit zusammenhängenden Verlust des Status der Handelsstadt im Hanseverband, entwickelte sich die Stadt zu einer landwirtschaftlichen Stadt.
Im Folgenden wurde die Mauer und ihre Funktion immer unbedeutender, was zur Folge hatte, dass die Stadtmauer an vielen Stellen als Bauelement bei Neubauten integriert wurde. Auch die Stadttore verloren ihre Bedeutung und wurden 1815-1833 abgerissen.
Bis ins 19.Jahrhundert prägte die Stadtmauer das Stadtbild und bedurfte keiner Erweiterungen. Erst 1820 wurde zum ersten Mal ein Haus außerhalb der Mauern erbaut. Nach dem 2. Weltkrieg blieben nur wenige Abschnitte der Stadtmauer erhalten.

Autor: Maria Strugach

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