St Remigius in Bergheim

Nordseite von St. Remigius

romanische Apsis mit Chorflankentürmen

Westansicht der Kirche

Nordwand des gotischen Langhauses

Kirchhof von St Remigius

Tympanon des Südportals

Kruzifix auf der Südseite

Gefallenendenkmal von Gerhard Marcks

Grundriss St. Remigius

St. Remigius Bergheim

Kirchstraße, 50126 Bergheim

Legende für Merkmale

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

2. Hälfte 12. Jh / 1480 (Hallenlanghaus) / 1758 (Kirchturm) / 19. Jh. (Restaurierung) / Sakristei (1928)

Romanik
Gotik

Ernst Friedrich Zwirner
(Restaurierung 19. Jh.)
August Carl Lange
(Turmseitenjoche von 1873)

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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St. Remigius Bergheim

Die katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Remigius in Bergheim ist eine romanische Kirche, die im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Ursprünglich war die Kirche seit 1028 im Besitz der Ehemaligen Reichsabtei Kornelimünster in Aachen und ab 1257 bis 1802 in diese inkorporiert. St. Remigius ist zudem seit 1803 auch eine Wallfahrtskirche, nachdem ein Gnadenbild aus dem säkularisiertem Bergheimer Kloster Bethlehem in die Kirche gelangt ist.

Eine romanische Basilika wurde im Jahr 1175 durch den Erzbischof Philipp von Heinsberg geweiht. Die im Osten liegenden Teile der Kirche sind aus dieser Zeit erhalten geblieben. Das spätgotische Hallenlanghaus wurde 1480 errichtet und der Glockenturm im Westen 1758, nachdem der alte Kirchturm zehn Jahre zuvor eingestürzt war. Eine Restaurierung beziehungsweise Reromanisierung der Kirche wurde in den Jahren 1863 bis 1867 nach Entwürfen des Kölner Dombaumeisters Ernst Zwirners durchgeführt. Im Zuge dieser Arbeiten wurde der Kirchturm um das Glockengeschoss erweitert sowie die gotischen Fenster in den Nebenchören durch romanische ersetzt. Die Turmseitenjoche stammen von August Carl Lange aus dem Jahr 1873, ebenso wie die polygonale neugotische Gnadenkapelle, die sich an die Nordseite der Kirche anfügt. Darüber hinaus befindet sich auf der Nordseite die Sakristei aus dem Jahr 1928. Von 1918 bis 1953 erfolgte die Wiederherstellung des Kircheninnenraums, der im 2. Weltkrieg leichte Schäden genommen hatte. Zusätzlich mussten infolge von Bergschäden an der Kirche zuerst in den 1960er Jahren und anschließend in den 1990er Jahren Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden. Das gesamte Gebäude wird daher durch einen Unterbau gesichert, der aus einem Balkenrost aus Beton besteht.

St. Remigius liegt innerhalb eines ummauerten Friedhofs und setzt sich aus dem romanischen Chor und Querhaus aus Tuffstein und dem spätgotischen Langhaus aus Backstein mit Tuffbändern zusammen. Der Westturm mit Biforienfenstern im Glockengeschoss wird durch einen spitz zulaufenden Turmhelm bekrönt. Im Osten schließt die Kirche durch die romanische Halbkreisapsis ab, zu deren beiden Seiten sich Chorflankentürme auf quadratischem Grundriss befinden. Die Querschifffronten werden durch große Vierpassfenster geprägt. Im Inneren öffnet sich der kreuzgewölbte romanische Kirchraum in breiten Gurten. Das dreischiffige, kreuzrippengewölbte Langhaus wird durch zweiteilige Spitzbogenfenster beleuchtet.

Wichtigstes Ausstattungsstück der Kirche ist die um 1480 entstandene Pietà, die aus dem nicht mehr bestehenden Kloster Bethlehem stammt. Zudem ist St. Remigius unter anderem im Besitz eines Kruzifix aus dem ausgehenden 15. Jahrhundert und einer Skulptur der Anna Selbdritt aus der Zeit um 1500. Im Außenbereich der Kirche findet sich eine Bronzeskulptur von Gerhard Marcks, die den Heiligen Sebastian darstellt und als Gefallenendenkmal ausgeführt wurde. 

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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