St. Mariae Geburt Kempen

An St. Marien , 47906 Kempen

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

um 1200 / 15. Jh.

Romanik
Gotik

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Objekte gesamt: 2010

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St. Mariae Geburt Kempen

Die Baugeschichte der gotischen Kirche St. Mariae Geburt in Kempen geht zurück in das 13. Jahrhundert. Der eingebaute romanische Westturm der Hallenkirche stammt von einer dreischiffigen Basilika von um 1200, die ursprünglich flach gedeckt war und um 1240 überwölbt wurde. Im ersten Viertel des 14. Jahrhunderts wurde die Gewölbebasilika mit einem Chor aus zwei Jochen ergänzt und ein fünfseitiger Schluss angefügt.
In mehreren Bauabschnitten wurde der Baukörper im 15. Jahrhundert zur heutigen Anlage geführt: Eine dreischiffige gotische Halle, die in Kreuzrippen gewölbt und mit einem Chorumgang versehen ist. Der Hallenumgang stammt von 1453-60, zeitgleich mit der Durchbrechung des frühgotischen Chores.
In den Jahren 1854 bis 1876 durchlief der Kirchenbau zahlreiche Restaurierungsmaßnahmen und wurde nach schwerer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bis 1958 weitgehend wiederhergestellt und schließlich 1985 bis 1993 grundlegend saniert. Im Zuge dessen versah man den Außenbau sowie den Innenraum mit farbigen Fassungen.
Die äußere Gliederung des Baukörpers kennzeichnet eine stark vertikale Ausrichtung. Der quadratische Turm ist durch Lisenen, Rundbogenfriese und Zwillingsschallfenster einheitlich auf jeder Seite in drei Achsen gegliedert. Über den gemauerten Giebeln bedeckt ein hohes Pyramidendach aus Schiefer den Turm. Das Langhaus und der Chor sind durch ein unter den hohen Spitzbogenfenstern umlaufendes Kaffgesims unterteilt.
Die Strebepfeiler sind mit Pultdächern und der Chorumgang mit gesonderten Walmdächern ausgestattet. Das nördliche Seitenschiff ist über maßwerkverzierten Giebeln mit quergestellten Satteldächern gedeckt, wobei das südliche Seitenschiff pro Joch mit abgewalmten Querdächern versehen ist.
Der Innenraum zeigt sich als kreuzrippengewölbte Halle über romanischen, rechteckigen Arkadenpfeilern mit vorgelagerten Dienstbündeln, die sich in den Kreuzrippen fortsetzen.
Unter dem Seitenschiffdach sind Teile des südlichen Obergadens des romanischen Ursprungsbaus erhalten. Im Rücksprung zwischen dem südlichen Schiff und dem Chorumgang befindet sich eine zweigeschossige Eingangshalle.
Die Breite der Seitenschiffe setzt sich nicht im Chorumgang fort: Dieser ist deutlich schmaler. Gedeckt ist der Chorumgang mit einem Dreistrahlgewölbe (ein Gewölbe mit drei Kappen über dreieckigem Grundriss). Die Sichtachsen der Binnenchoröffnungen sind durch Pfeiler verstellt.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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