Blick auf den Westturm von St. Lucius in Essen-Werden

Westturm von Süden gesehen

Ansicht von Südosten

Ansicht von Norden

Ansicht südliches Seitenschiff und südlicher Chorflankenturm

Luftbild St. Lucius

Innenansicht, Blick durch das Mittelschiff

Blick in das südliche Seitenschiff

Blick zum nördlichen Nebenchor

halbkreisförmige Apsis des Chors

romanische Wandmalereinen im nördlichen Nischentriforium des Chors

Detail Heiliger Lucius

Blick zur Empore im Westen

Blick zur Decke nach Westen

Detail Säulenkapitell

Akanthus-Kapitell

St. Lucius Essen-Werden

Luziusstraße 6, 45239 Essen

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt

995 - um 1065 / 1958/59 (rekonstruierender Wiederaufbau)

Romanik

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Objekte gesamt: 2010

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St. Lucius Essen-Werden

Die katholische Pfarrkirche St. Lucius, auch St. Luzius geschrieben, befindet sich im südlichen Essener Stadtteil Werden, der sich durch eine reiche historische Bausubstanz kennzeichnet. Von Werdens Vergangenheit als selbständige Abtei-Stadt zeugt heute noch die Abteikirche St. Liudger des ehemaligen Benediktinerklosters, welche als einer der letzten einheitlich im romanischen Stil gestalteten Großbauten im Rheinland gilt. St. Lucius befindet sich nur etwa 550 Meter nördlich von St. Liudger entfernt und diente bis 1803 als Filiale der Abteikirche.

Der Kernbau von St. Lucius lässt sich auf das Ende des 10. Jahrhunderts datieren. 995 wurde unter Abt Werinbert mit dem Bau begonnen, der schließlich um 1065 geweiht wurde. Es handelte sich hier zunächst um einen schlichten Saalbau mit niedrigen Querflügeln und einem Rechteckschor mit Dreiapsidenschluss. Der stämmige, quadratische Kirchturm stammt aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Um 1100 wurden an den Saalbau niedrige Seitenschiffe angefügt, die jedoch 1760 abgebrochen wurden. Im Zuge der Säkularisation im Jahr 1803 folgte die Nutzung als Kornlager sowie zu Wohnzwecken. 1958/59 erfolgte der Wiederaufbau, bei dem unter anderem auch die Seitenschiffe rekonstruiert wurden.

Heute ist der Bau eine dreischiffige Bruchsteinbasilika mit dem im Inneren kreuzgratgewölbten, romanischen Kirchturm im Westen, dem eine pultgedeckte Vorhalle vorgelagert ist. Im Osten fügen sich an die Seitenschiffe zwei kleinere, quadratische Türme mit Pyramidendächern an. Der Chor ist dreiteilig angelegt mit zwei gerade abschließenden, niedrigen Nebenchören in Verlängerung der Seitenschiffe und einer halbkreisförmigen Apsis.

Im Inneren ist die Kirche flach gedeckt und mit dekorativen, farbigen Ausmalungen versehen, welche in den 1980er Jahren nach Befundresten aus der Zeit um 1900 vorgenommen wurden. Die Seitenschiffe öffnen sich nach dem Schema des rheinischen Stützenwechsels im Wechsel von Säule und Pfeiler zum Mittelschiff. Zum Teil sind die Säulenkapitelle erneuert. Reste romanischer Wandmalereien von um 1150 haben sich in den Nischentriforien in der Vierung des Chors erhalten. Dargestellt ist in den Nischen der Nordwand der Heilige Luzius, welcher von zwei Werdener Äbten flankiert wird Die Malereien der Südwand zeigen zwei weitere Äbte.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 06.05.2020

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Kategorien:
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