St. Joseph in Bonn-Castell

Südansicht St. Joseph Bonn-Castell

Innenraum, Blick nach Norden, St. Joseph Bonn-Castell

St. Joseph Bonn-Castell

Kaiser-Karl-Ring 2, 53111 Bonn

1930-31, 1950er (Wiederaufbau)

Historismus
1950er-70er Jahre

Aloys Böll
(Architektur)
Otto Neuhaus
(Architektur)
Wilhelm Rupprecht
(Fenster 1955-1964)
Walter Brenner
(Rosettenfenster 1966-1971)
Ludwig Schaffrath
(Mosaik Altarwand 1970er Jahre)

- keine Angabe -

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St. Joseph Bonn-Castell

Die Kirche St. Joseph befindet sich in Bonn im Stadtteil Castell und wurde zwischen 1930 und 1931 im Stil des sachlichen Historismus nach Plänen der Kölner Architekten Aloys Böll und Otto Neuhaus erbaut. Sie hatten den 1928 ausgelobten Wettbewerb für den Kirchenneubau gewonnen.

St. Joseph ist eine einschiffige, verklinkerte Hallenkirche mit Satteldach, die in Skelettbauweise errichtet wurde. Auf der rechten Seite der südöstlichen Eingangsfassade wächst ein annähernd quadratischer Turm aus dem Gebäude, der dreireihige Rundbogenöffnungen im Glockengeschoss hat. An der Eingangsfassade öffnen sich drei Rundbögen mit jeweils einem Eingangsportal. Darüber befindet sich ein großes Rundfenster unter einem waagerechten Fassadenabschluss.

Durch einen Vorraum, über dem die Orgel untergebracht ist, wird die Kirche betreten. Da es keine Säulen oder Stützen im Kirchenraum gibt, ist der gesamte Raum frei erfahrbar. Diese freie Sicht war bei den Planungen für den Kirchenbau gewünscht worden. Dadurch ist auch der erhöhte Altarbereich aus dem gesamten Raum gut sichtbar.

1944 war die Kirche St. Joseph bei einem Bombenangriff zerstört worden. Nach originalen Plänen wurde sie in den 1950er Jahren wieder aufgebaut. Als in den 1970er Jahren Umbauarbeiten im Innenraum erfolgten, wurden die drei ursprünglichen Rundfenster an der Altarwand im Norden zugemauert. Die entstandene Wandfläche gestaltete Prof. Ludwig Schaffrath mit dem heute erhaltenen Mosaik. Die Rundbogenfenster der Seitenwände wurden von 1955 bis 1964 von Prof. Wilhelm Rupprecht erneuert. Walter Brenner entwarf das Rosettenfenster in der Südostfassade von 1966. In den 1990er Jahren wurde die Krypta neugestaltet.

Entsprechend dem Stil des sachlichen Historismus der 1930er Jahre wurde die Kirche mit reduziertem Bauschmuck, schmalen Fenstern und massivem Turm erbaut. Die monumentale Wirkung wird durch großflächig verklinkerte Fassaden und den monumentalen Turm erzeugt. Formen wie die Rundbogenfenster und die Rundbögen über den Eingangsportalen erinnern an (neu-)romanische Elemente. Diese treten jedoch hinter der sachlichen Wirkung zurück.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 20.03.2023

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Architektur » Öffentliche Gebäude » Sakralbauten

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