St. Johannes Baptist in Beverungen

Blick auf den Kirchturm

Innenansicht

Hochaltar der Sankt-Johannes-Baptist-Kirche in Beverungen

Skulptur im Gefallenendenkmal in St. Johannes Baptist

St. Johannes Baptist in Beverungen

An der Kirche 7, 37688 Beverungen

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denkmalgeschütztes Objekt

1682-98

Barock

Karl August Weyrather
Markus Weyrather

Bischof Ferdinand von Fürstenberg

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St. Johannes Baptist in Beverungen

Die Kirche St. Johannes Baptist in Beverungen, einer Stadt des Kreises Höxter am Dreiländereck NRW-Niedersachsen-Hessen, wurde in den Jahren 1682 bis 1698 nach Plänen von Markus und Karl August Weyrather errichtet.

Die Ursprünge der Pfarrei reichen jedoch weiter zurück. Diese wurde Ende des 11. Jahrhunderts  erstmals erwähnt und stand unter dem Patronat des nicht weit entfernten Klosters Corvey. Ausgrabungen im Jahr 1971 konnten anhand eines Chorjochs und einer Apsis einen romanischen Vorgängerbau aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts nachweisen. Eine Skizze in der Stadtbeschreibung von Beverungen des Jesuiten Johann Grothaus aus dem Jahr 1663 zeigt St. Johannes Baptist als Kirche im gotischen Stil.

Den Dreißigjährigen Krieg, in dem Beverungen fast vollständig zerstört wurde, überstand das Gebäude zwar, aber in einem Bericht von 1644 wurde der schlechte Zustand der Kirche bemängelt. Der Paderborner Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg ließ schließlich einen repräsentativen Neubau errichten.

Die barocke, vierjochige Saalkirche aus verputztem Bruchtstein wird im Westen durch den eingebauten Westturm mit gestufter Welscher Haube begrenzt und schließt im Osten mit einem dreiseitigen Chor. Die schmalen, länglichen Fenster weisen eine leicht spitzbogige Form auf. Im Inneren wird die Kirche von Kreuzrippengewölben überspannt und durch Gurtbögen gegliedert, die auf rechteckigen Vorlagen ruhen. Die barocken Verzierungen des Innenraums wurden 1973 freigelegt und wiederhergestellt. An einem der Schlusssteine findet sich das Wappen des Stifters, Ferdinand von Fürstenberg. 

Zur gut erhaltenen barocken Ausstattung von St. Johannes Baptist gehört unter anderem der Hochaltar, der als Ädikularetabel mit doppelten Weinrankensäulen gestaltet ist und mit der Jahreszahl 1690 bezeichnet ist. Das Altargemälde wurde bereits 1681 von Johannes Georg Rudolphi geschaffen. Zwei Seitenaltäre wurden zwischen 1743 und 1755 ergänzt. Ein marmorner Taufstein ist auf die Zeit um 1700 zu datieren, während die Kanzel aus Holz im Jahr 1709 entstanden ist. 1775 schuf der Künstler Stanislaus Stegmüller den Kreuzweg.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 18.07.2019

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