Rathaus Höxter

Erker an der Westseite des Rathauses

Westansicht Rathaus Höxter

Rathaus Höxter

Weserstr. 11, 37671 Höxter

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1351 / 1608-18 (Umbau)

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Objekte gesamt: 2010

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Rathaus Höxter

Das Rathaus in Höxter wurde erstmals im Jahr 1351 urkundlich erwähnt. Der Keller und das Erdgeschoss stammen bereits aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit wurde das Gebäude auch als Gericht, Getreidelager und Schenke genutzt.
1608-18 wurde das Rathaus Höxter durchgreifend um- und ausgebaut; um 1622/23 fügte man an der Westseite einen Erker ein, der ein mittelalterliches Tor ersetzen sollte. Im späten 18. Jahrhundert folgten kleinere Umbauten und Erneuerungen. 1899 bis 1906 wurde das Innere des Rathauses ausgebaut. 1988 bis 1994 wurden bei Sanierungen unter anderem Einbauten des frühen 20. Jahrhunderts entfernt.
Der große, massive Baukörper aus verputztem Bruchstein wurde auf einem gestreckten, leicht schiefwinkeligen Grundriss errichtet, dabei kragt das Obergeschoss aus Fachwerk mit seinen hohen schmalen Fenstern vor. Das Rathaus ist mit einem vierfach vorstoßenden Giebel versehen. Der dreigeschossige Treppenturm ist aus der Mitte gerückt und mit einem laternenbekrönten Haubendach bedeckt.
Die unteren beiden Geschosse des Treppenturms mit Eckquaderung wurden Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet, das darüber wurde 1853 bzw. 1901 rekonstruiert. Das Portal im Erdgeschoss des Turms wird von Pilastern flankiert und von einer Ädikula bekrönt (1613 bezeichnet).
Der Erker über Steinkonsolen im Westen ist reich geschnitzt und durch ionische Säulen gegliedert. Im Giebel ist der Erker mit einer Figur der Justitia versehen, die durch Waage und Schwert ausgezeichnet ist.
Die rückwärtige Nordwand des Rathauses war ursprünglich mit Sitznischen und Öffnungen gegliedert. Seit dem 17. Jahrhundert befindet sich hier lediglich eine Tür mit Freitreppe.
Der zweischiffige Keller des Rathauses Höxter wurde 1608-15 mit einem Kreuzgratgewölbe auf Pfeilern versehen; der mittelalterliche Keller mit massiven Zwischenwänden war wohl ursprünglich flach gedeckt. Das Erdgeschoss ist in einen Saal und Kammern eingeteilt, im Südwesten wurde 1622/23 eine Gerichtsstube mit dem Erker ergänzt. Das mittelalterliche Erdgeschoss liegt tiefer. Das Obergeschoss war ursprünglich in einen Saal und eine große Ratsstube zweigeteilt.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 08.01.2014

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Kategorien:
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